Vorab

Ernährung ist ein Teil der (R)Evolution auf unserer Erde. Mit den täglichen Entscheidungen, was wir essen, können wir für uns selber und für die Erde mit allen Lebewesen viel bewegen.

Tierische Produkte haben den Menschen Jahrtausende lang als Nahrung gedient. Vor allem jenseits der Subtropen, wo es deutlicher kälter war als rund um den Äquator, wo es eine Vielfalt von Früchten, Gemüsen und Nüssen gab, an die der Mensch angepasst ist. Doch ist eine Ernährungsweise, die Jahrtausende lang gut gedient hat auch heute noch gut und zeitgemäß? Ich möchte das einfach mal hinterfragen.

Wir sind so darauf konditioniert, das wir tierische Lebensmittel brauchen, dass wir einfach konsumieren, ohne darüber nachzudenken. Wir haben die Ernährungslügen der Industrie, die uns seit vielen Jahrzehnten aufgetischt werden, so verinnerlicht, dass wir jeden Zweifel daran vehement ablehnen.
So ging es mir bis zu meinem 30. Lebensjahr auch. Bis mein Körper und mein Geist so krank und ausgelaugt waren, dass ich nicht mehr leben wollte. Also ging ich auf die Suche. Ich habe viele Möglichkeiten gefunden, mich selber zu heilen. Eine dieser Möglichkeiten ist meine Ernährung. Seit 2001 lebe ich vegetarisch, seit 2015 teilweise vegan und seit 2017 roh-vegan, weil ich mir selber und den Tieren etwas Gutes tun möchte. Dazu habe ich in meinem Blog schon viel geschrieben und werde es auch weiterhin tun, um zu inspirieren und aufzuklären.

Aktuell recherchiere ich seit drei Monaten wieder intensiv für ein neues Buch und habe „nebenbei“ die stärksten Ernährungslügen, die ich seit über zwei Jahrzehnten kenne, neu notiert. Es gibt so viele neue Studien über diese Lügen und dank des Internets sind sie belegbar. Einige habe ich unter den Kapiteln verlinkt. Ich danke ganz herzlich allen Menschen, die zum Wohle der Menschen und Tiere forschen! Es gibt viele Bücher, Dokumentationen etc., von denen ich bald einige vorstelle. Besonders erwähnen möchte ich den Youtube-Kanal „Vegan ist ungesund“ –wichtige Informationen witzig und konzentriert auf den Punkt gebracht.

Hier die wichtigste Erkenntnis meiner Recherche:
In KEINER Lebenslage (in keinem Alter, auch nicht in der Schwangerschaft) braucht unser Körper tierische Produkte.

Wie immer weise ich deutlich darauf hin, dass ich weder Ärztin noch Heilpraktikerin etc. bin. Ich bin einfach seit ich denken kann neugierig und eine engagierte Umwelt-, Tier- und Menschenschützerin, die sich seit 1985 intensiv informiert. Die Fakten, die ich hier zusammen getragen habe, sind durch Studien gestützt.

Bilde Dir bitte DEINE eigene Meinung!
Auf den absoluten Wahrheitsgehalt von Studien und Erkenntnissen kann niemand vertrauen. Dazu gibt es zu viele Möglichkeiten, zu mogeln. Doch ich verspreche Dir, dass Dein Herz und Dein Bauch ziemlich gut spüren, was von all den Forschungen für DICH in DIESEM Moment wichtig ist. Ich habe mir große Mühe gegeben, nicht zu werten, sondern Fakten zu beschreiben, die mein Bauchgefühl und Herz für wichtig halten und nach denen ich mich persönlich ausrichte. Manchmal rutscht jedoch trotzdem das eine oder andere Gefühl hinein… bin halt ein Gefühlsmensch. Möge meine Recherche Dir und der Erde dienen.

Die Eier-Lüge

Weil Eier tierische Produkte sind und unser Körper sie mit vielen Nebenwirkungen verstoffwechselt (siehe oben), brauchen wir sie nicht, um gesund zu leben. Es gibt sehr viele Studien, die beweisen wollen, dass Eier gesund sind. Hier ist es wirklich wichtig, dass Du auf Dein Herz und Deinen Körper hörst, was für Dich stimmig ist. Ich habe hier meine persönlichen Erkenntnisse zusammengetragen:

Hühner werden – bist auf wenige Ausnahmen! – für den Billig-Fleisch- und Eier-Konsum in Massentierhaltung gehalten.
Es gibt hauptsächlich zwei Arten von Hühnern: die Fleisch-Hühner und die Eier-Hühner.
Das ist ähnlich wie bei den Kühen (entweder Fleisch- oder Milch-Kuh). Die Küken werden von Konzernen „hergestellt“ – es gibt darauf tatsächlich ein Patent!! Alte Rassen werden nur unter Protest der Konzerne von Liebhabern gezüchtet.

Die Konzernhühner werden in Zuchtbetrieben aufgezogen und an die Massen-Farmen weiter gegeben. Allerdings nur die weiblichen.
In Deutschland werden aktuell jährlich ca. 50 Millionen männlicher Küken geschreddert oder vergast. Sie werden nicht zum Eierlegen gebraucht. Ein (hoffentlich nicht mehr lange) legaler Massenmord (http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-08/tierschutz-toetung-kueken-verbot-aufschub).
Übrigens werden Bio-Hennen kaum besser behandelt, wie mittlerweile bestätigt wurde. Sie verfügen über ein wenig mehr Platz und vielleicht sogar Auslauf, doch nur wer einen Hühner-Betrieb kennt, wo die gesunden Hühner tatsächlich draußen herumlaufen und sein Ei selber einsammelt, kann wirklich sicher sein, dass es ein Bio-Ei ist (https://youtu.be/sPywsPzSFV8).

Ein Huhn legt doch sowieso Eier

Ein normales Huhn in freier Wildbahn würde 6-20 Eier im Monat legen, so lange, bei ein Gelege voll ist. Wird ein Ei gestohlen, legt die Henne nach, bis das Nest voll ist.

Weil die Nachfrage so groß ist und künstlich durch die Ernährungslügen hochgehalten wird, werden die Hühner mit Hormonen gefüttert, damit sie mehr Eier legen. In der Massentierhaltung muss ein Huhn an die 300 Eier im Jahr legen – also fast täglich ein Ei.

Die Tiere werden nicht alt, weil sie unter hohem Stress stehen und völlig ausgelaugt sind, denn die „Massenproduktion“ von Eiern verbraucht sehr schnell die Reserven eines Huhns, das seine Energie und Lebensstoffe für das Ei hergibt.
Außerdem  bekommen die Hühner die Klauen und Schnäbel gestutzt (ohne Betäubung), werden mit Medikamenten vollgepumpt, damit sie möglichst lange leben und sehen nie Tageslicht– selbst wenn „Freilauf“ auf der Verpackung steht (https://youtu.be/sPywsPzSFV8).

Wie soll ein Ei gesund sein, wenn die Henne so behandelt wird und so sehr leidet?

Eier sind gesund

Siehe oben… UND:

Der Cholesteringehalt eines einzigen Eies übersteigt den empfohlenen Tagesbedarf! Der Körper produziert selber Cholesterin und braucht kein zusätzliches von außen, weil dieses sonst u.a. in den Adern angelagert wird und sie verstopft. Das führt zu verschiedenen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, Erektionsstörungen, Schlaganfall, Thrombose etc.
Eier befinden sich an Platz 2 der cholesterinhaltigsten Lebensmittel – direkt nach dem Gehirn.

Es gibt Stimmen, die anführen, dass der Körper das eigene Cholesterin herunterfährt, wenn er es von außen über Nahrung zugeführt bekommt. Dagegen stehen viele Studien, die das Gegenteil beweisen.
Natürlich enthält ein Ei viele wundervolle Nährstoffe, die uns bestimmt dienen könnten, wenn wir die Eier von glücklichen, gesunden Hennen essen würden und generell selber sehr gesund sind. Dies trifft leider nur noch auf wenige Menschen zu! Die meisten Menschen, die in unserer „zivilisierten“ Welt leben, sind jedoch so überversorgt mit schädlichen Nährstoffen und Umweltbelastungen und so unterversorgt mit natürlichen LEBENsmitteln, dass Eier das Fass zum Überlaufen bringen können.

Studien beweisen, dass sich die Gefahr, an Diabetes zu erkranken, durch den Konsum eines Eies in der Woche um 76% erhöht!
Der Konsum von 2,5 Eiern in der Woche kann den tödlichen Verlauf von Prostatakrebs um 80% erhöhen.

Viele Aussagen über wissenschaftliche Studien zum Thema „Eier“ finden sich auf www.provegan.info. Unter anderem diese:

https://www.provegan.info/de/studien/studien-eier/eier-die-erheblichen-gesundheitlichen-gefahren-durch-eier-und-wie-die-eierindustrie-darauf-reagi/

https://www.provegan.info/de/studien/studien-eier/in-den-usa-darf-die-industrie-nicht-behaupten-eier-seien-gesund-sicher-oder-nahrhaf/

Die Milch-Lüge

Kuhmilch ist für Kälber da. Ziegenmilch für Zicklein, etc. Für nichts und niemand anderen. Was im Folgenden hier über Kühe steht, gilt ebenso für die Milch von anderen Tieren.

Milch ist wichtig für starke Knochen

Genau das Gegenteil ist der Fall:
Man hat festgestellt, dass es in den Ländern, in denen viel Milch getrunken wird, mehr Osteoporose gibt also woanders. Warum?
Tier-Milch übersäuert den menschlichen Körper. Um der Übersäuerung entgegen zu steuern mobilisiert der Körper Calcium aus den Knochen! Das Calcium, das die Kuh also über die Pflanzen (!!) aufnimmt und das man über die Milch trinken kann, nur zu einem kleinen Teil vom Körper verwendet werden. Er baut jedoch mehr ab als er nutzen kann. Somit lässt die Knochendichte mit den Jahren immer mehr nach, es kommt zu mehr Knochenbrüchen und anderen Schäden im Skelett. Generell übersäuern tierische Produkte – und natürlich isolierter Zucker – den menschlichen Körper!

Milch ist ein wichtiges, gesundes Lebensmittel

In der modernen Milch stecken Proteine mit den genetischen Profilen von tausenden von Kühen, weil Milch von vielen Betrieben zusammen geschüttet und verarbeitet wird. Das ist für einen Menschen eine so schwierig zu entschlüsselnde Flut von Informationen, dass die meisten Menschen u.a. deshalb allergisch auf Milch reagieren, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Früher wurde die Milch von einer einzigen gesunden Kuh von Hand gemolken. Diese Kuh hatte im Sommer Gras und Wildkräuter gefressen und im Winter Heu bekommen, weil dies ihre natürliche Nahrung ist. Die Milch wurde mit allem Fett verzehrt oder verarbeitet, so dass zumindest die natürliche Zusammensetzung garantiert war. Das natürliche Fett der Milch macht sie nämlich etwas verträglicher und besser verdaulich. Je weniger Fett eine Milch hat, desto schlechter wird sie verstoffwechselt.

Der heutige Alltag einer Kuh

Heutzutage werden die sanften, intelligenten Grasfresser in katastrophalen engen Ställen gehalten, wo sie sich oftmals noch nicht einmal hinlegen können, werden ohne Unterbrechung zwangsbefruchtet und die Kälber werden ihnen direkt nach der Geburt entrissen, damit sie mehr Milch geben. Nach ca. vier Jahren sind sie so ausgelaugt, dass sie geschlachtet werden.

Kühe in Massentierhaltung bekommen künstliche, oft mit Tierabfällen versetzte Nahrung, was ein Albtraum ist für Pflanzenfresser.
Sie werden mit Medikamenten und Hormonen gemästet und möglichst lange lebendig gehalten, damit sie Gewinn abwerfen. Durch die permanente Überlastung der Körper und vor allem der Euter hat die Kuh Entzündungen und andere Krankheiten, deren Eiter und Erreger schließlich auch in der Milch landen (es gibt eine Tabelle, wieviel Eiter in der frisch gemolkenen Milch sein darf – pervers, finde ich, denn niemand sollte überhaupt Eiter trinken!!).

Um die Krankheiten in Schach zu halten, bekommen die Tiere Antibiotika und andere Chemikalien, die man dann mittrinkt.
Das führt dann wieder beim Menschen u.a. zu Krankheiten UND einer Resistenz gegen Antibiotika. Wenn man dann mal krank ist, kann es passieren, dass der Körper gar nicht mehr auf die Medizin reagiert.

Auch die Schlachtungen sind ein so großes Horrorszenario, das enorm viele Angsthormone in den Tieren freisetzt, die dann gegessen werden. Dies kann zu unkontrollierten Ängsten, Depressionen und Aggressionen führen.

Käse

Käse ist das unverträglichste und ökologisch verwerflichste Milchprodukt.
Für 1 kg Käse werden ca. 20 Liter Milch benötigt = u.a. hochkonzentrierte Allergene, Hormone, Medikamente und oft große Mengen an Eiter, weil die Euter durch die Melkanlagen entzündet sind. Zudem sind die oft verwendeten Schmelzsalze im Käse giftig!

Die Käseproduktion ist, wie die gesamte Produktion von tierischen Produkten, nachweislich sehr energieintensiv, verbraucht Unmengen an Wasser und hat eine miserable CO2-Bilanz.

Doch Käse toppt alle anderen Produkte:
1 Kilo Käse stößt während der gesamten Produktionskette 13,5 Kilo CO2-Äquivalente aus, während zum Beispiel 1 Kilo Linsen nur 0,9 Kilo CO2-Äquivalente verursacht. Zudem verbraucht 1 Kilo Käse mehr als 5000 Liter Wasser, pflanzliche Lebensmittel wie 1 Kilo Kartoffeln hingegen nur 290 Liter Wasser.

Wichtig: Käse macht auch süchtig!
Der Grund dafür ist das Casein, das in der Milch enthalten ist und im Käse ca. 20x höher ist. Casein führt im menschlichen Körper zur Ausschüttung von Opiaten, den sogenannten Casomorphinen. Casomorphine regen Dopaminrezeptoren an, die an der Schmerzkontrolle, Belohnung und Sucht im Gehirn beteiligt sind. Deshalb ist es kein Wunder, dass Menschen, die sich vegan ernähren möchten, Käse so vermissen – meistens mehr als alle anderen tierischen Produkte. Diese Sucht abzubauen ist eine Herausforderung. Doch mit den vorliegenden Fakten sollte es möglich sein!

https://www.veganblog.de/ernahrung/kann-kaese-suechtig-machen/

http://static.ewg.org/reports/2011/meateaters/pdf/report_ewg_meat_eaters_guide_to_health_and_climate_2011.pdf

http://waterfootprint.org/media/downloads/PDFHowtoCalculatetheWaterFootprintofanyFood.pdf

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25692302

Andere gesunde Inhaltsstoffe?

Es gibt viele Studien über Lactose und deren Verstoffwechselung (siehe Video unten) und anderen Inhaltsstoffen in der Milch, die zu diversen Krankheiten führen.

Zu „schlechter“ Letzt enthält natürliche Säuglingsnahrung (= Milch) Wachstumshormone, die jedes Baby (Mensch wie Tier) zum Heranwachsen braucht. Es heißt IGF1. Nach der Wachstumsphase braucht kein Lebewesen mehr dieses Hormon, der Körper hört auf, es zu produzieren.

ES SEI DENN er trinkt es weiter in Form von Tiermilch!

Dadurch kommt der Hormonhaushalt durcheinander, denn die Zellen bekommen den irritierenden Impuls, weiter zu wachsen. Das kann unter anderem zum starken Wachstum von Krebszellen führen! Milch erhöht das Brustkrebsrisiko um das 7,2fache!!

Der Mensch isst also Fleisch und Milch von einem Lebewesen, das zum Leben einer kranken Maschine verdonnert wurde und wundert sich, warum es so viele Zivilisationskrankheiten gibt.

Tier-Milch enthält NICHTS, das für den menschlichen Organismus gesund wäre.

https://www.dropbox.com/s/yv1da0we5jjhkn2/Milchstudien%20%7C%20Dr.%20Petra%20Bracht.pdf?dl=0

https://www.peta.de/osteoporose#.WmHa-neX9E4

https://www.veganblog.de/ernahrung/das-system-milch/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26989358

https://www.veganblog.de/ernahrung/13-gruende-keine-ziegenmilch-zu-trinken/

Die Protein-Lüge

Haupttreibstoff des Körpers ist nicht Protein, sondern Glukose aus pflanzlichen Kohlehydraten.
Aktuell werden 0,8 g Protein pro kg Körpergewicht empfohlen. Der durchschnittliche Europäer ist deutlich mehr, allerdings in Form tierischer Produkte mit den oben genannten Nebenwirkungen.

Muttermilch hat im Vergleich zu den Milcharten anderer Säuger den geringsten Proteingehalt! Das macht – neben anderen Faktoren – sehr deutlich, dass Menschen gar nicht so viel Eiweiss benötigen wie unsere artverwandten Lebewesen!

Es kommen kaum Patienten zum Arzt mit Proteinmangel, sondern die meisten leiden unter Proteinüberschuss! Meistens sind es alte Menschen, die kaum noch essen oder Menschen, die sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte meiden (Diäten, Unverträglichkeiten, Essstörungen, etc.), die unter Proteinmangel leiden. Außerdem gibt es Eiweißmangel natürlich in Ländern mit Hungersnöten. Dazu zählen europäische Ländern nicht.

Fleisch als Proteinträger hat so viele Nebenbelastungen, dass es gemieden werden sollte (siehe: https://www.sonja-ariel.com/ernaehrungsluegen-teil-1-fleisch-fisch/).

Das Eiweiß im Fleisch kommt aus den Pflanzen, die die Tiere (im besten Fall) fressen. Sie sind nur ein Zwischenlieferant. Die Pflanze direkt zu essen ist viel besser! Sehr gutes, bioverfügbares Eiweiß kommt zum Beispiel aus Sprossen, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen.

Oftmals reicht es schon aus, den Konsum von tierischen Produkten nach und nach zu senken, um wesentliche Verbesserungen im Körper zu spüren und Krankheiten den Nährboden zu entziehen. Denn tierischen Protein und alles, was Du mit den tierischen Produkten an Zusatzstoffen zu Dir nimmst, übersäuern und vergiften Deinen Körper über viele Jahre und Jahrzehnte. Wenn Du dann spürst, wieviel besser es Dir geht, kann es ein ganz natürlicher Weg sein, Dich immer bewusster und natürlicher zu ernähren.

https://youtu.be/D-qyHlXhFWE

https://www.clearlyveg.com/blog/2016/12/07/vegan-protein-vs-whey-protein-research-behind-the-trend/

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/muskeln-warum-auch-vegetarier-zum-kraftpaket-taugen-a-1133878.html

https://www.peta.de/veganismus-und-die-sache-mit-dem-protein#.WmIbqneX9E4

https://www.welt.de/gesundheit/article113073355/Wie-rohes-Fleisch-Magen-Herz-und-Hirn-schadet.html

http://www.projekt-gesund-leben.de/2015/06/pflanzliche-eiweisslieferanten

 

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Worten einen neuen Blickwinkel schenken.

Wenn Du Fragen an mich oder Wünsche hast, schreibe mir gerne einen Kommentar!

Viele meiner Tipps für ein schöne, gesundes Leben habe ich in mein Buch „spirituell & ausgebrannt“ geschrieben, das schon vielen Menschen geholfen hat, ihr Leben auf umfassende Weise besser zu gestalten. Hier findest Du alle Infos dazu: https://www.sonja-ariel.com/produkte/spirituel_und_ausgebrannt/

Darüber hinaus kannst Du Dich von mir auch hier inspirieren lassen:

Büchern (www.sonja-ariel.com/inspiration/)
Seminaren & Vorträgen (www.sonja-ariel.com/events)
in den sozialen Medien (Facebook, YouTube, Instagram)
mit persönlich in Beratungen (www.sonja-ariel.com/beratung).
Weil mir das Leben aller Menschen ebenso am Herzen liegt wie mein eigenes.

Hier auf meiner Webseite findest Du all meine Angebote.
Lass es mich bitte wissen, wenn ich Dir persönlich helfen kann (mail@sonja-ariel.com).

Von Herzen das Beste für Dich! 

In Liebe – Sonja Ariel von Staden

Und hier noch ein paar Bücher & Filme  für Einsteiger in die vegane Welt:

Dr. Rüdiger Dahlke: „peacefood“: http://amzn.to/2DdPOR6

Ab heute vegan: So klappt dein Umstieg. Ein Wegweiser durch den veganen Alltag: http://amzn.to/2DuLg5v

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Vortrag „Vegan essen“ von Dr. Rüdiger Dahlke: http://amzn.to/2DzbaFc

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Was für ein tolles Gefühl!

Aus einem kleinen MorgenWalk wurde heute ein echter Leistungstest, auf den ich wirklich stolz bin. Diese große Freude möchte ich mit vielen Menschen  teilen. Einerseits, weil geteilte Freude doppelte Freude ist und andererseits, damit ich zeigen kann, wie toll man sich fühlt, wenn man auf das Herz und den eigenen Körper hört (und sich nicht verrückt machen lässt von ängstlichen Mitmenschen). Die letzten Wochen haben mein Leben so wundervoll umgekrempelt, dass ich schier platze vor Freude und Glück!

Mit meinem netten kleinen Leistungstest konnte ich nicht nur mir selber beweisen, wie gut mit mein „Happy Food“ tut, sondern gleichzeitig auch zwei starke Vorurteile widerlegen, mit denen ich in den vergangenen drei Monaten konfrontiert wurde:

Vorurteil 1: Mit veganer Rohkost hat man keine Energie mehr!

Stimmt nicht.
Meine Energie wächst von Tag zu Tag. Klar war es am Anfang eine große Umstellung für meinen Körper und für die Entgiftung brauchte er Zeit und Kraft. Deshalb habe ich trotzdem JEDEN Tag meine Übungen gemacht. Mal Stretching, mal aerobes  Training, mal Yoga. Und zusätzlich 2-3 mal pro Woche ca. eine Stunde meine PowerWalks in den Hügeln von Andratx.

Heute dann der ultimative Test: Wie üblich bin ich auf nüchternen Magen gestartet, denn auf diese Weise kann ich weiterhin gut entgiften und entlaste meinen Körper damit (ich mache Intervallfasten und esse nur zwischen 11 und 19 Uhr).

Statt einer Stunde bin ich doppelt so lange sehr flott gewandert – bergauf und bergab. Mein Körper hat sich superschnell regeneriert, meine Muskeln haben viel weniger gebrannt bei den steilen Abschnitten und abwärts ging es auch viel besser als früher. Mehr dazu in meinem Video:

Vorurteil2: Wenn man Rohkost ißt, ist einem immer kalt!

Stimmt auch nicht.
Heute hat der Wind sehr stark und kalt aus Norden geweht, fast gestürmt und mir war trotz dünner Sporthose nicht kalt! Das kenne ich ganz anders aus der Zeit vor meiner Ernährungsumstellung! Seit mein Körper sich an das neue „Happy Food“ angepasst hat, kühle ich nicht mehr so schnell aus. Meine Füße sind fast immer warm, trotz der feuchten Kälte in der Nacht und an bewölkten Tagen. Mein Kreislauf ist viel stabiler!

Mein Fazit:

Ich bin tatsächlich voller Energie, Lebensfreude und Begeisterung. All das steigert sich derzeit sogar weiterhin, was mich wirklich glücklich macht. Weiterhin brauche ich trotz Zeiten mit viel Arbeit keinen Mittagsschlaf mehr und nachts schlafe ich tiefer und ruhiger als zuvor.

Alles in allem bin ich zuversichtlich, dass mein Körper durch meine neue Ernährung, mein „Happy Food“, und das damit verbundene, noch klarere Bewusstsein, die Chance bekommt, vollständig auszuheilen. Ich werde in den nächsten Tagen mal einen Body-Check machen und ihn mit dem Check vom letzten Sommer vergleichen. Eine Waage habe ich nicht, doch weiterhin halte ich zwei Kleidergrößen weniger an Gewicht und fühle mich agil, lebendig und schön. So darf es sein und bleiben!

 

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Worten einen neuen Blickwinkel auf eine positive, roh-vegan Ernährung schenken.

Wenn Du Fragen an mich oder Wünsche hast, schreibe mir gerne einen Kommentar!

Viele meiner Tipps für ein schöne, gesundes Leben habe ich in mein Buch „spirituell & ausgebrannt“ geschrieben, das schon vielen Menschen geholfen hat, ihr Leben auf umfassende Weise besser zu gestalten. Hier findest Du alle Infos dazu: https://www.sonja-ariel.com/produkte/spirituel_und_ausgebrannt/

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Von Herzen das Beste für Dich! 

In Liebe – Sonja Ariel von Staden

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Nachdem ich heute morgen so ein geniales Beratungsgespräch zur Ernährungsumstellung mit einer sehr netten Kundin aus Österreich hatte, muss ich mal wieder mein Glück mit Euch teilen. Es ist so eine Freude, meine Erfahrungen aus einem Leben voller Recherche und Ausprobieren und nun auch 17 Jahren Spiritualität in ein neues Konzept zu packen. Ich nenne es jetzt „Happy food“ und habe so großen Spaß daran!

Warum ich meine neue Ernährung nun „Happy food“ nenne?

Weil es mich so glücklich macht! Es nährt meinen Körper und meinen Geist auf die schönste Art und Weise!
Nach drei Monaten bin ich immer noch so begeistert von den vielen tollen Erfahrungen, die ich mit veganer Rohkost mache. Ich habe viele neue, superleckere Rezepte ausprobiert, die ich auf verschiedenen Rohkost-Seiten gefunden habe. Das Internet ist voller kreativer Menschen, die wie ich gerne Neues erschaffen und traditionelle Speisen, die wir nicht missen möchten, in Rohköstliches verwandeln.
Meine Nahrung ist weiterhin zuckerfrei (für gelegentliche Süßspeisen verwende ich Datteln) und besteht nur aus Pflanzen. Mit dem größten Anteil aus Gemüse, etwas Obst (frisch und getrocknet), Saaten, Nüssen und Kernen. Kaum zu fassen, was man damit alles zaubern kann!

Gleichzeitig spüre ich, wie ich dank dieser Kost immer befreiter, klarer und bewusster werde. Ich verbinde mein neues Essen mit einer noch natürlicheren Lebensform auf allen Ebenen. Dies beinhaltet Naturschutz, Tierschutz, Achtsamkeit, Dankbarkeit, Respekt und vieles mehr. Denn ein bewusstes DaSein dehnt sich auf Körper UND Geist aus! Darüber schreibe ich ja auch gerade mein neues Buch… Das alles zusammen macht mich glücklich und fließt in mein „Happy food“ mit ein. Mehr dazu in meinem Video:

Geteilte Freude löst nicht unbedingt bei anderen Menschen Freude aus!

Es war eine spannende Zeit in den letzten drei Monaten auf Facebook, in der ich meine Erfahrungen fast täglich geteilt habe. So habe ich –neben meinem neuen Lebensmodus – auch mal wieder viel über Menschen gelernt. Weil mir bewusst ist, dass nicht nur ich diese Erfahrungen mache, sondern auch andere etwas Ähnliches erleben, möchte ich auch dies mit Dir teilen (vielleicht hilft es Dir):

Es gibt in meiner Umgebung – ob virtuell oder real – zum Glück sehr viele tolerante, offene und bewusste Personen, die mich entweder beglückwünscht haben für meine Veränderung oder auf nette Weise nachgehakt haben, wenn sie ein Thema interessierte.

Allerdings gab es auch ein paar Freund/innen, die mich belehren wollten, dass veganes Essen und gar Rohkost ganz sicher nicht gesund sei. Da greift dann wieder mein Lieblingsspruch: „Gut gemeint ist nicht immer gut getan!“ Ich schätze und respektiere die Meinung meiner Mitmenschen, muss sie mir aber nicht zu eigen machen. Vor allem, wenn Menschen in ihren Kommentaren übergriffig werden oder unter die Gürtellinie zielen, ist ein klares Stopp zu setzen – siehe links.

Ein paar wenige Zeitgenossen haben auch ihren Unmut darüber geäußert, dass ich nun – statt meiner sonst durchweg spirituellen Impulse – so viel über Essen schreibe… ob das denn nötig sei?! Wobei ich weiterhin viele ganzheitliche Impulse gebe… da zeigt sich wieder, dass unser Fokus über unsere Wahrnehmung entscheidet: „Ich sehe nur, was ich sehen will (und möchte einfach nur gerne meckern!)“.

Und einige wenige waren sehr hartnäckig in ihren regelrecht aggressiven Kommentaren, bis ich sie mit Liebe und Klarheit aus meinem Freundeskreis entließ.

Warum löst Essen so viel aus in uns Menschen?

Tatsächlich habe ich mich schon länger gefragt, warum einige Menschen einer vegetarischen und/oder veganen Lebensweise so ablehnend gegenüber stehen.

Meine Erkenntnisse:

  1. Viele möchten sich nicht verändern und nehmen es persönlich, wenn jemand anderes es tut. Je stärker ihre innere und äußere Ablehnung, desto näher liegt der Verdacht, dass sie wissen, dass ihnen eine Veränderung sehr gut tun würde. Sie möchten jedoch ihre Komfortzone nicht verlassen und projizieren ihren inneren Wiederstreit auf diejenigen, die damit erfolgreich sind und sogar Spaß daran haben.
  2. Sie sind oft einfach falsch informiert und bestehen auf ihrer Wahrheit, statt die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse einfach mal anzuschauen, zu prüfen und – wenn sie ihnen logisch erscheinen – anzunehmen. So jemanden lasse ich dann einfach entspannt in Ruhe und diskutiere nicht. Das ist vergebliche Liebesmühe und missionieren mag ich nicht. Stattdessen notiere ich hier in meinem Blog einfach meine Recherchen (siehe: xxx), so dass jede*r selber entscheiden kann, was er/sie tut.
  3. Essen hängt intensiv mit Gefühlen zusammen. Wenn jemand überlegt, die Ernährung zu verändern, kommt das Ego und schlägt panisch Alarm, weil es Angst hat, sich nicht mehr so gut zu fühlen, wenn es „Wichtiges“ im Leben wegfällt! Weil Essen so emotional ist, ist es wichtig, die eigenen Gewohnheiten zu überprüfen, woher sie wirklich kommen. So kann man Veränderung leichter machen.
  4. Es gibt unter Vegetariern und Veganern sehr radikale Vertreter (was z.B. auch für sehr religiöse Menschen gilt), die sehr intolerant gegenüber anders Lebenden und Denkenden sind. Diese Gruppe sorgt dafür, dass „normal“ essende Menschen regelrecht Angst haben, über ihre Essgewohnheiten zu sprechen.

Meine Lösung:

Einfach nur inspirieren und vorleben. Jeder Mensch darf doch wirklich frei entscheiden, wie er/sie leben, essen und genießen möchte! Wenn sich jemand für meine Lebensweise und meine Erfahrungen interessiert, gebe ich sehr gerne Auskunft. Wenn nicht, bin ich entspannt und genieße einfach mein Leben.

Für mich ist es keine Modeerscheinung, der ich folge, sondern eine logische Konsequenz nach vielen Schritten hin zu meiner Gesundheit, die ich bereits gegangen bin. Mich machen mein Essen und mein spiritueller Weg sehr glücklich. Deshalb „Happy food“. Dieses Glück teile ich. Ob öffentlich – wie hier, einem Seminar (www.sonja-ariel.com/events) oder in einer schönen Beratung (www.sonja-ariel.com/beratung).

Essen ist so wichtig für unser Wohlgefühl und unsere Gesundheit. Das gilt es einfach zu akzeptieren und wertzuschätzen. Um auf den Start dieses Blogs zurück zu kommen:

Als ich meiner lieben Klientin erzählte, dass sie auf nichts verzichten und sich nicht kasteien muss, wenn sie sich gesünder ernähren möchte, konnte sie es erst nicht glauben! Wir gingen dann all ihre Lieblingsspeisen durch und fanden gemeinsam so leckere, gesunde Alternativen, dass sie ihr Glück kaum fassen konnte. Wie herrlich ist das!!

Wofür auch immer Du Dich entscheidest: genieße Dein Leben so intensiv wie möglich. Jeder Moment des Genusses und des Glücks schenkt Dir Kraft, Freude und hebt Deine Schwingung. Das ist pure Heilung.

Ich widme mich weiterhin der üppigen Vielfalt der Pflanzen und genieße das schöne Gefühl, satt, befreit, voller Energie und gesund zu sein! Und ich werde weiter forschen, wie ein Mensch das eigene Wohlgefühl steigern kann. Auf natürliche, liebevolle und leichte Weise.

Es wäre schön, wenn ich Dir mit meinen Worten einen neuen Blickwinkel schenken und Dich inspirieren konnte. Wenn Du Fragen an mich oder Wünsche hast, schreibe mir gerne einen Kommentar!

Viele meiner Tipps für ein schöne, gesundes Leben habe ich in mein Buch „spirituell & ausgebrannt“ geschrieben, das schon vielen Menschen geholfen hat, ihr Leben auf umfassende Weise besser zu gestalten. Hier findest Du alle Infos dazu: https://www.sonja-ariel.com/produkte/spirituel_und_ausgebrannt/

Darüber hinaus kannst Du Dich von mir auch hier inspirieren lassen:

Büchern (www.sonja-ariel.com/inspiration/)
Seminaren & Vorträgen (www.sonja-ariel.com/events)
in den sozialen Medien (Facebook, YouTube, Instagram)
mit persönlich in Beratungen (www.sonja-ariel.com/beratung).
Weil mir das Leben aller Menschen ebenso am Herzen liegt wie mein eigenes.

Hier auf meiner Webseite findest Du all meine Angebote.
Lass es mich bitte wissen, wenn ich Dir persönlich helfen kann (mail@sonja-ariel.com).

Von Herzen das Beste für Dich! 

In Liebe – Sonja Ariel von Staden

Und hier noch ein paar Bücher & Filme  für Einsteiger in die vegane Welt:

Dr. Rüdiger Dahlke: „peacefood“: http://amzn.to/2DdPOR6

Ab heute vegan: So klappt dein Umstieg. Ein Wegweiser durch den veganen Alltag: http://amzn.to/2DuLg5v

Gabriele Lendle: Ab jetzt vegan!: Über 140 Rezepte: Gesund essen ohne tierische Produkte: http://amzn.to/2B27GbA

The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch: http://amzn.to/2Djirvu

Hope for All. Unsere Nahrung – Unsere Hoffnung: http://amzn.to/2EK2yep

Vortrag „Vegan essen“ von Dr. Rüdiger Dahlke: http://amzn.to/2DzbaFc

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Mein veganes Pizza-Vergnügen

Eine entspannte philosophische Betrachtung

In meinen letzten Umfragen bei Facebook zum Thema „vegane Rohkost“ kam immer mal wieder das Thema „Essen-Fanatismus“ auf. Und tatsächlich gibt es Menschen, die ihr Leben nicht locker und entspannt genießen, sondern es fast zwanghaft komplett rund um das Essen gestalten und es viel zu ernst nehmen. Die Ärzte haben schon ein Krankheitsbild dazu gestaltet: „Orthorexia nervosa“ – die Sucht, die eigene Ernährung zu optimieren… was für ein Irrsinn. Bestimmt erfindet die Pharmaindustrie bald teure Medikamente dafür… *seufz*.

Deshalb möchte ich Dir zeigen, dass ich anders denke und handle. Ich bin ja immer neugierig und für Spaß und Genuss. Früher war ich auch total dogmatisch und verbissen, regelrecht angstvoll in meinen Handlungen. Ich hatte Angst etwas falsch zu machen oder gar zu versagen, weil ich das Gefühl hatte, dann noch weniger wert zu sein, als ich sowieso schon von mir dachte. Damit ist aber schon eine Weile Schluss. Zum Glück!

Deshalb möchte ich hier mal aufzeigen, wie ich mich locker und flexibel halte.

Testbeispiele „Mag ich das Alte noch??“

Meine Erfahrungen mit meiner neuen LebensWeise

In den letzten drei Monaten, seit ich mich roh-vegan ernähre, habe ich auf Ibiza vor Weihnachten bei einem Treffen mit Freunden einmal veganes indisches Essen gekostet, das viel zu verkocht und süß war – und das Naanbrot, das ich so liebe, war auch nicht mehr der Hit wie früher. Danach hatte ich üble Bauchschmerzen.

An Weihnachten habe ich – nach zwei Monaten ohne Brot, was mir anfangs extrem schwer fiel (Brotsucht, definitiv!), ein Bio-Brot in vollen Zügen genossen. Es hat mir geschmeckt und mein Körper war einverstanden. Dennoch hatte ich danach keine Ambition mehr, das nächste zu kaufen, weil ich weiß, dass zu viel gebackenes Getreide nicht gut für meinen Darm ist.

Vor Silvester habe ich – wieder während eines tollen Ausfluges mit lieben Freunden – mit großem Genuss zu meinem Salat ein paar Scheiben mallorquinisches Brot mit Aioli gegessen, das hervorragend war. Meine Sinne haben jubiliert und mein Bauch war einverstanden. Allerdings habe ich latent gespürt, wie müde ich nach dem Essen wurde. Was allerdings gut war, denn dadurch habe ich gemerkt, dass ich den Effekt mit veganer Rohkost nicht mehr habe! Auch mein Bedürfnis nach Mittagsschlaf ist seitdem verschwunden…

Vor ein paar Tagen gab es dann als „ultimativen Test“ eine vegane Pizza im Restaurant – nur Teig, Tomatensauce und Rucola. Es war sehr lecker und knusprig – so wie ich es mag.

Vorher hatte ich allerdings noch ein Glas von meinem grünen Smoothie getrunken (hatte ich in weiser Voraussicht mitgenommen), damit ich genug Gesundes habe.

In der Nacht bekam ich dann mehr Blähungen als bei meiner Nahrungsumstellung! Und ich fühlte mich am nächsten Morgen so müde und träge wie schon lange nicht mehr. Kein prickelndes Gefühl…

Aber alles okay! Denn wenn ich mich für etwas entscheide, lebe ich gerne mit den Konsequenzen.

Mein Fazit dieser Erfahrungen

Ich werde immer mal neben meiner geliebten Rohkost auch normale vegane Kost essen. Und die finde ich in jeder Form von Restaurant. Wenn ich Lust auf etwas habe, höre ich vor der Bestellung in meinen Körper, woher diese kommt. Es ist einfach meine bewusste Entscheidung. Das fühlt sich sehr gut an statt wie früher von Süchten und äußeren Zwängen getrieben.

Die echten, klaren Signale meines Körpers werden für mich mit jedem Tag immer deutlicher und dann kann ich gut Ja oder Nein sagen.

Entspannung statt Perfektionismus

Durch meine Umfragen bei Facebook habe ich wieder deutlich sehen können, dass viele Menschen anscheinend das Gefühl haben, nicht mehr zurück zu können, wenn sie sich für eine vegetarische, vegane oder gar Rohkost-basierte Ernährung entscheiden.

Und das ist natürlich Quatsch! Du kannst ALLES tun, was Du willst! Jederzeit! Wenn Du Dich für ein vegetarisches Leben entscheidest und dann mal auf eine Steak Lust hast, iss es. Spür in Dich vielleicht vorher noch hinein, woher die Lust darauf kommt, ob es Dir gut tut und was es später mit Dir macht. Das setzt allerdings ein entwickeltes Bewusstsein voraus, was ich allen Menschen wünsche und wofür ich auch meine Arbeit mache.

Eine Ernährungsumstellung ist nur eine Option von vielen, gesünder zuleben. Es ist kein Zwang, kein Muss!

Also bitte keine Ego-motivierte Perfektionsschraube, an der wir immer weiter drehen, bis nix mehr geht und wir keinen Spaß mehr an unserem Sein hier auf dieser schönen Erde haben.

Essen sollte – neben den Basisfaktoren Sättigung und guter Energie – nach meinem Gefühl pure Freude sein. Es sollte uns mit Genuss fluten, einen tollen Geschmack haben, auch schön aussehen, wenn es machbar ist und einfach ein inneres Wohlgefühl erzeugen.

Statt Perfektionszwang und immer stärkeren Einschränkungen sollten wir lieber auf den Bauch und das Herz hören und das genießen, was da in unserem Glas oder auf unserem Teller ist.

Wenn Du mal gar keinen Appetit hast, iss einfach nicht. Wer sagt, wie oft wir essen müssen? Es gibt so viele Studien über Ernährung, die das Für und Wider beleuchten. Wenn Du krank bist, kannst Du Dich mit bestimmten Nahrungsmitteln heilen und andere weglassen, die Dich krank machen. Und bitte: auch den Weg der Heilung darf man genießen!

Dazu auch ein kleines, spontanes Video von mir:

Mein Tipp, inspiriert durch den Personaltrainer Stefan Hiene:

Statt Dich auf das zu konzentrieren, was „weg muss“ aus Deinem Leben, weil es plötzlich „böse“ ist, konzentriere Dich auf das Neue und sei offen für das, was es Dir schenken kann.

Ob Du mal das Fleisch weglässt, die Kuhmilch gegen Pflanzenmilch austauschst, ob einfache, schnelle vegane Küche mit einem Smoothie oder leckeren Salat, oder Gourmet-Rohkost, die ihre Zeit zur Zubereitung braucht – jeder Schritt hin zu DIR und DEINEN wahren, echten Bedürfnissen jenseits der Sucht ist super für Deinen Körper.

Und wenn Dein Körper schon lange an Deine Sucht gewöhnt ist, braucht er eben Zeit und ein liebevolles Optmimierungsprogramm, um wieder weg davon zu kommen. Je liebevoller Du mit Dir bist, desto leichter ist alles.

Also – bleib locker und genieße Dein Leben!

Ich hoffe, ich konnte ein paar Themen aufzeigen, die Dir helfen, die pflanzenbasierte vegane Ernährung mit anderen Augen und aus einem neuen Blickwinkel zu sehen. Wenn Du Fragen an mich oder Wünsche hast, schreibe mir gerne einen Kommentar!

Viele meiner Tipps für ein schöne, gesundes Leben habe ich in mein Buch „spirituell & ausgebrannt“ geschrieben, das schon vielen Menschen geholfen hat, ihr Leben auf umfassende Weise besser zu gestalten. Hier findest Du alle Infos dazu: https://www.sonja-ariel.com/produkte/spirituel_und_ausgebrannt/

Darüber hinaus kannst Du Dich von mir auch hier inspirieren lassen:

•Büchern (www.sonja-ariel.com/inspiration/)

•Seminaren & Vorträgen (www.sonja-ariel.com/events)

•in den sozialen Medien (Facebook, YouTube, Instagram)

•mit persönlich in Beratungen (www.sonja-ariel.com/beratung).

Weil mir das Leben aller Menschen am Herzen liegt wie mein eigenes.

Hier auf meiner Webseite findest Du all meine Angebote. Lass es mich bitte wissen, wenn ich Dir persönlich helfen kann (mail@sonja-ariel.com).

Von Herzen das Beste für Dich!

In Liebe – Sonja Ariel von Staden

 

Und hier noch ein paar Bücher & Filme  für Einsteiger in die vegane Welt und für mehr Bewusstsein:

Dr. Rüdiger Dahlke: „peacefood“: http://amzn.to/2DdPOR6

Ab heute vegan: So klappt dein Umstieg. Ein Wegweiser durch den veganen Alltag: http://amzn.to/2DuLg5v

Gabriele Lendle: Ab jetzt vegan!: Über 140 Rezepte: Gesund essen ohne tierische Produkte: http://amzn.to/2B27GbA

The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch: http://amzn.to/2Djirvu

Hope for All. Unsere Nahrung – Unsere Hoffnung: http://amzn.to/2EK2yep

Vortrag „Vegan essen“ von Dr. Rüdiger Dahlke: http://amzn.to/2DzbaFc

Endlich Vegan – Einfach gesund & schlank: http://amzn.to/2r66KmW

Vegane Rohkost aus meinem Blickwinkel

In diesem Artikel habe ich alles Wissen zusammengefasst, dass ich in 30 Jahren Interesse über Gesundheit, 17 Jahren vegetarischer-veganer Ernährung und den letzten Monaten als vegane Rohköstlerin zusammengetragen habe. Ich werde ihn immer wieder aktualisieren und am Ende des Berichtes einige Experten für vegane Rohkost nennen, die einzelne Aspekte wissenschaftlich erklären können. Warum ich mit Freude vegan und rohköstlich genieße, habe ich bereits in einem Artikel beschrieben: https://www.sonja-ariel.com/warum-ich-vegane-bio-rohkost-liebe/

Vegan bedeutet nicht automatisch gesund!

Während meiner Recherchen ist mir bewusst geworden, dass eine vegane und rohköstliche Ernährung nicht immer gesund ist. Denn im Grunde sind auch normale, fettige Kartoffelchips, inhaltloses Weißbrot und billiger Haushaltzucker vegan. Ganz zu schweigen von vielen anderen Nahrungsmittel, die zwar keine tierischen Produkte, dafür umso mehr gefährliche Fette, Geschmacksverstärker und Zuckerersatzstoffe enthalten.

Deshalb habe ich in diesem Blog zusammengestellt, was mir persönlich wichtig ist, damit ich meine neue roh-vegan Kost so optimal und gesund wie möglich genießen kann. Gesundheit & Genuss sind meine persönliche Triebfeder – der ganze Hype um die neuen Lifestyle-Ideen ist nur insofern toll, als dass immer mehr Infos an die Öffentlichkeit kommen, die jedoch auch verwirren können. Deshalb möchte ich meine Infos mit Dir teilen, doch bitte ich Dich, weitere Informationen einzuholen, Bücher zu lesen und Dir Dokumentationen anzuschauen, die ich später noch gesondert aufliste.

Ich möchte weder missionieren noch mein Ego stärken. Das habe ich nicht nötig und es interessiert mich nicht. Was mich aber interessiert ist ein erweitertes Bewusstsein für ein natürliches, ganzheitliches Leben voller Freude und Glück! Ich teile nur meine eigenen Erfahrungen. Wenn sie Dich inspirieren, umso schöner.

Wichtig: Ich von weder Ärztin noch Heilpraktikerin oder ausgebildete Ernährungsberaterin bin, daher erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und 100% Sicherheit. Mein Leben lang habe ich mich für Gesundheit und Ernährung interessiert, da ich so lange krank war und mich mithilfe wundervoller Experten, verschiedener Methoden und einer gründlichen Ernährungsumstellung selber geheilt. Zudem kenne ich viele Menschen persönlich, denen es ebenfalls gelang, obwohl sie – wie ich – als austherapiert oder gar unheilbar mit baldigem Tod galten.

Diesen Text habe ich, wie alle meine Bücher und Essays, mit ganz viel Freude und Erfahrung in Recherche zusammengestellt. Natürlich freue ich mich immer, wenn ich korrigiert werde und meine Beiträge dadurch noch mehr zur Gesundheit und Aufklärung der Menschen beitragen.

In diesem Artikel gehe ich auf folgende Punkte ein:

  • Was bedeutet gesunde, vegane, vollwertige und pflanzenbasierte Ernährung?
  • Eine Liste der natürlichen Produkte, die Dein Körper braucht um in Balance zu sein
  • Umstellung
  • Vorbereitung
  • Motivation

Nun also meine eigenen Erfahrungen und wissenschaftliche Erhebungen in Sachen veganer, pflanzenbasierter Ernährung, die schon vielen Menschen geholfen und sogar Leben gerettet hat. Für mich ist es die Basiskost mit dem höchsten Energiewert, doch das ist meine persönliche Meinung.

Was bedeutet gesunde, vegane, vollwertige
und pflanzenbasierte Ernährung?

Vegane Ernährung ist umweltfreundlich, tierfreundlich und körperfreundlich – wenn sie bewusst und mit genügend Informationen unterfüttert ist (nette Formulierung in diesem Zusammenhang! *lach*). Sie liefert alles, was Dein Körper braucht, um gesund und glücklich zu sein. Auch Dein Geist und Dein Bewusstsein werden dadurch klarer, wie schon sehr viele Menschen weltweit festgestellt haben. Alleine schon dadurch, dass Du auf das Tierleid verzichtest, dass in nahezu allen tierischen Produkten steckt (leider auch in Bio-Produkten – diese Info hat mich ziemlich traurig gemacht).

Für mich ist roh-vegan die Ernährung der Zukunft, denn sie war einmal die Ernährung unserer frühen Vergangenheit. Doch die moderne Zeit hat so viel Künstliches erschaffen, das uns durch Chemie schmackhaft gemacht und von verschiedenen Konzernen als gesund verkauft wurde, so dass sich kaum noch jemand an natürlicher Ernährung erfreut. Die wenigsten Menschen kennen ihre wahren körperlichen Bedürfnisse und wissen, was ihnen gut tut. Deshalb möchte ich einfach aufzeigen, was so eine Ernährung mit sich bringt.

Je natürlicher Dein Essen ist, desto besser nährt und schützt es Dich. Je frischer es ist und je unverarbeiteter Du es konsumierst, desto besser kann Dein Körper es verwerten, wenn Du ihn entsprechend vorbereitest. Dazu unten mehr.

Rohkost ist die gesündeste vegane Ernährung, bei der man alle Produkte bis max. 42 Grad erwärmen kann. Bei höheren Temperaturen zerfallen die meisten der lebenswichtigen Nährstoffe. Doch vegane Ernährung bezieht auch gekochte und gebackene Nahrungsmittel mit ein.

Viele Menschen, die umgestellt haben von Mischkost oder vegetarischer Kost auf vegan haben sich aus Unkenntnis oder aus Scheu vor langen Recherchen von wenig nährstoffreichen und stark verarbeiteten Produkten ernährt (wie bereits oben erwähnt). Dies kann recht schnell zu Mangelerscheinungen und wenig schönen Folgen führen. Deshalb ist es sehr wichtig, sich ausreichend zu informieren.

Ich vergleiche es gerne mit dem Autofahren:
Um es zu lernen, nehmen wir theoretische und praktische Stunden, beschäftigen uns intensiv mit dem Thema und legen eine Prüfung ab. Erst dann dürfen wir eigenmächtig fahren.

So ähnlich ist es mit dem komplexen und lebenswichtigen Gebiet der Ernährung. Deshalb möchte ich meinen bescheidenen Beitrag leisten und komplexe Zusammenhänge, für die ich viel recherchiert habe, einfach darzustellen, damit die Schwellenangst sinkt und es einfacher wird, sich zu entscheiden. Statt also aufgrund von Anfängerfehlern direkt wieder aufzuhören, gebe ich ein paar Tipps, wie Du sie übrigens auf vielen meiner Lieblingskanälen bei YouTube ebenfalls finden kannst.

Eine Liste der natürlichen Produkte,
die Dein Körper braucht um in Balance zu sein

Die Auswahl ist angepasst an die europäischen Lebensmittel, die wir saisonal genießen sollten, damit sie möglichst reif und frisch auf unsere Teller kommen.
Die Reihenfolge entspricht in etwa der Gewichtung und Menge, die wir zu uns nehmen sollten. Da jeder Mensch anders ist und auch verschiedene Lebensphasen durchläuft, kann es nur eine grobe Aufteilung sein.

  • Grünes Gemüse
  • Buntes Gemüse
  • Obst
  • Wildkräuter
  • Nüsse & Kerne (Paranüsse = viel Selen)
  • Samen
  • Sprossen
  • vollwertiges Getreide, am besten gekeimt
  • Hülsenfrüchte, am besten gekeimt
  • Algen wegen Jod und Entgiftung (vor allem Braunalge)
  • Nährhefe (alle B-Vitamine außer B12)
  • Apfelessig
  • Pflanzliche Fette aus kompletten Pflanzen – wie z.B. Avocado
  • möglichst wenig Öle (weil isoliert – lieber die ganze Pflanze wie z.B. Olive, frisch geschroteter Leinsamen, Nüsse etc.)
  • Nahrungsergänzungen je nach aktuellem Blutbild und körperlichem Zustand – bitte von Experten prüfen lassen!

Zwei wichtige Zusätze

Vitamin B12

B12 bekommen wir generell über frisch geerntete Pflanzen, die nicht zu stark gewaschen werden, denn auf diesen sitzen Mikroorganismen, die dann in unserem Darm B12 ausscheiden. Der Umweg der Aufnahme über Fleisch, der u.a. ein Argument der Ablehner von vegetarisch-veganer Ernährung und der Befürworter von Fleisch ist, gibt Menschen zwar auch B12, doch geht dieser kleine Vorteil mit so vielen Nebenwirkungen einher, dass er sehr gut vernachlässigt werden kann.
Fermentierte Lebensmittel wie z.B. Sauerkraut, Kimchi (gemischte Gemüse) und Tempeh (aus Soja) enthalten ebenfalls Mikroorganismen, die B12 produzieren UND unsere Verdauung optimieren, weil sie die guten Darmbakterien füttern und die „Zuckerfresser“ verdrängen. Es reicht für die meisten Menschen aus, täglich eine Portion fermentierte Pflanzenprodukte zu essen, um genug B12 zu bekommen.

Kommen wir nicht an frische Pflanzen heran oder solltest Du Bedenken bei fermentierten Produkten haben, sollte B12 zugesetzt werden. Möglichst mit hoher Bioverfügbarkeit.

Vitamin D3

Vitamin D3 wird durch Sonneneinstrahlung vom Körper selber produziert und ist essentiell für die Gesundheit. Die Sonne muss jedoch hoch genug stehen und auf möglichst viel nackte Haut treffen, damit dieses Vitamin gebildet werden kann. Leider kommt dies in Mitteleuropa max. vom späten Frühjahr bis Anfang Herbst vor. Selbst in Südeuropa ist der Sonnenstand im Winter nicht ausreichend, um genügend D3 zu produzieren.
Zudem halten sich die Menschen zu selten lange genug in der Sonne auf . Wenn sie dann mal ein Sonnenbad nehmen, haben sie solche Angst vor der Sonne, dass sie Sonnencreme nehmen. Sinnvoller ist es, nur begrenzt in der Sonne zu sein und auf Chemie zu verzichten (ich hatte immer Ausschlag bekommen mit Sonnencreme – man nannte es Sonnenallergie, doch ich war allergisch gegen die Chemie darin!!). Bitte auch nicht nach einem Sonnenbad direkt abduschen, weil das Vitamin D sind direkt auf der Haut bildet und eine Weile braucht, bis es in den Körper „einsinkt“.

Aus diesen Gründen ist ein Zusatz von bioverfügbarem D (gut auch in Kombination mit Vitamin K) wichtig – übrigens gilt dies für ALLE Menschen, die nicht in den Tropen leben, egal wie sie sich ernähren!

Umstellung

Viele Menschen testen vegane Vollwertkost und Rohkost mit vielen Pflanzen nur kurz oder zu schlagartig und merken, dass sie ihnen nicht so gut bekommt wie ihre alte Ernährung. Dann kommt es zu den klassischen Vorurteilen und einer Rückkehr in alte, oft sehr ungesunde Gewohnheiten.

Dafür gibt drei wichtige Basis-Gründe:

  1. Ein kranker Darm
  2. Nahrungsmittel-Sucht
  3. Der innere Schweinehund

Der kranke Darm

Die Darmflora, die ca. 2,5 kg bei einem gesunden Menschen ausmacht, passt sich den Essgewohnheiten an. Essen wir viele zuckerhaltige und industriell verarbeitete Nahrungsmittel, haben wir mehr Darmbakterien in uns, die genau das lieben: u.a. mehr Candida-Pilze im Darm, die wiederum bei einer zu großen Population verschiedenste Pilzerkrankungen hervorrufen. Diese Übermenge an Candida-Pilzen sorgt dann dafür, dass wir Hülsenfrüchte und bestimmte andere Pflanzen nicht so gut verdauen können, weil sie die „guten“ Bakterien verdrängen, die dafür zuständig sind! Grundsätzlich brauchen wir  jedoch auch diese „Mitbewohner“, denn sie verdauen unsere Übermengen an Zucker und ohne sie würden wir an Übersäuerung & Vergiftung sterben. Es ist die übermäßig hohe Anzahl, die den Menschen Kummer macht.

Um dem Darm zu helfen ist es sehr wichtig, alles gut zu kauen. Dadurch wird die Nahrung eingespeichelt und vorverdaut, so dass der Magen nicht mehr so viel zu tun hat und entlastet wird. Selbst einen Schluck vom Smoothie sollte man jeweils ein paarmal im Mund hin und her wandern lassen, damit er eingespeichelt wird.
Generell sollte man sich die Zeit nehmen, intensiv zu kauen, denn dadurch verschwinden – egal bei welcher Ernährung – ganz automatisch viele Beschwerden (z.B. Sodbrennen, Magenschmerzen etc.).

Nahrungsmittel-Sucht

Zudem sind die meisten Menschen sehr übersäuert und haben Nahrungsmittel-Süchte entwickelt, die Entzugserscheinungen hervorrufen. Wenn man z.B. auf Kaffee oder Zucker verzichtet, stellen sich Kopfschmerzen, Kreislaufschwankungen etc. ein. Darüber kann man sich vorab informieren, damit man entspannt loslassen kann, was den Körper krank macht. Zum Thema Zuckersucht habe ich bereits zwei Artikel veröffentlicht und werde sie immer weiter ergänzen: https://www.sonja-ariel.com/zuckersucht-sinnvoll-transformieren/ und https://www.sonja-ariel.com/zuckersucht-und-fettleber/

Der innere Schweinehund

Auch der Verstand im Verbund mit dem Ego hat Strategien, die es uns schwer machen, Gewohnheiten loszulassen. Wir nennen es dann liebevoll den „inneren Schweinehund“, der uns zurück ziehen will in die vermeintlich sichere Komfortzone. Auch diesen Faktor gilt es bei einer Umstellung zu akzeptieren, doch es gibt genug Möglichkeiten, damit umzugehen (siehe unten „Motivation“). Ich werde eine Liste mit Ausreden und Ängsten veröffentlichen, mit denen ich in den letzten Wochen konfrontiert wurde – und biete Lösungen und Aufklärung an.

Aus all diesen Gründen ist eine langsame Umstellung Schritt für Schritt plus Recherche sinnvoll. Es gibt so tolle Experten (Liste folgt), die Bücher darüber geschrieben oder Videos auf YouTube dazu veröffentlicht haben.

Sinnvoll ist eine Umstellung von

  • Mischkost mit Fleisch auf
  • vegetarische Kost auf
  • vegane Kost auf
  • vegane Rohkost.

Wenn Du z.B. Stück für Stück mehr tierischen Produkt weglässt und dafür mehr frisches, rohes Gemüse isst, wirst Du schon eine deutliche Verbesserung im Wohlbefinden spüren. Auch die Umstellung von konventionell und industriell produzierten Produkten auf biologisch angebaute Pflanzen ist eine große Erleichterung für Deinen Körper. Innerhalb des mittlerweile großen Angebotes von Bio-Produkten gibt es preiswerte und hochwertige Produkte. Du entscheidest, was Du bevorzugst. Auch in dieser Hinsicht kann es eine sanfte Optimierung geben.

Wenn Dein Körper dann bereit ist, kannst Du einfach immer weiter Deine Lebensmittel austauschen und ausprobieren. Es kann sein, dass Du z.B. am Anfang bestimmte pflanzliche Produkte nicht verträgst, doch mit der Zeit immer besser genießen kannst, ohne aufzustoßen oder Blähungen zu bekommen. Diese Phänomene zeigen lediglich, dass Dein Verdauungssystem überlastet ist und sich noch umstellen möchte.

Vorbereitung

Ein wichtiger Punkt, der Dir die Umstellung erleichtert, ist Entgiftung. Es hat sich herausgestellt, dass es den meisten Menschen leichter fällt, die Ernährung umzustellen, wenn sie vorher fasten. Am besten klassisch mit gutem, stillem Wasser und unterstützendem Kräutertee, je nach Geschmack auch mit klarer Brühe.
Saftfasten ist ebenfalls eine beliebte Variante, doch wenn man aufgrund einer möglichen Zuckersucht viele Zucker-Pilze wie Candida im Darm hat, werden diese dadurch sehr stark gefüttert und die Umstellung ist weniger leicht.

Unsere Darmflora habt einen starken Einfluss auf unsere Bedürfnisse. Die Darmbaktieren und -pilze fordern ihre gewohnte Nahrung sehr stark ein. Deshalb kann man auch in Bezug auf Zucker von einer Sucht sprechen. Das Gleiche gilt für Milchprodukte (besonders Käse), stark bearbeitete und fettreiche Backwaren und Fleisch.
Bei recht gesunden Menschen kann sich die Darmflora innerhalb von einer Woche verändern! Deshalb ist das Fasten mindestens eine Woche lang sinnvoll.

Während der Fastenzeit kann man Einläufe oder im optimalen Fall einige Colon-Hydro-Sitzungen (Einläufe mit professionellen Maschinen bei Experten) machen, damit sich der Darm gründlich reinigen und sich die Darmflora austauschen kann. Man hungert in dieser Zeit viele der Zuckerpilze und -bakterien regelrecht aus (diese Behandlungen haben zudem noch viele weitere Vorteile, doch dazu schreibe ich einen eigenen Beitrag).
Auch helfen bei der Umstellung Basenbäder (Fußbad oder Vollbad) mit Basensalz oder Natron hervorragend, um die Giftstoffe, die ausgeschieden werden, auszuleiten.

Eine weitere gute Methode ist ionisiertes Wasser, das ganz einfach in einem Topf 15 Minuten leicht blubbernd gekocht wird. Man füllt es einfach in eine Thermoskanne und trinkt es so heiß wie möglich. Es bindet Giftstoffe und leitet sie sanft aus. Das hilft z.B. sehr gut bei Kopfschmerzen – auch jenseits des Fastens.

Hier ist ein guter Artikel über Entgiftungs- und Heilkrisen: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/entgiftung-heilkrise-vermeiden-ia.html

Mit diesen einfachen Mitteln kannst Du jede Form der Veränderung (nicht nur in der Ernährung) in Deinem Leben wundervoll einleiten und alle emotionalen und körperlichen Gifte Stück für Stück aus Deinem Körper ausleiten.

Motivation

Um optimal vorbereitet und motiviert zu sein brauchst Du eine klare Entscheidung und ein konkretes Ziel. Wenn Du dies für Dich formulieren und aufschreiben kannst, bleibst Du am Ball, selbst wenn mal eine Krise kommt. Dies kann bei jeder Form der Veränderung geschehen. Dann gilt es zu überprüfen, ob Du Dein Ziel weiter verfolgen oder etwas anderes ausprobieren möchtest.

Als Unterstützung habe ich dazu extra einen Beitrag geschrieben und ein Video aufgenommen: https://www.sonja-ariel.com/veraenderung-sinnvoll-vorbereiten/

Mach Dir deutlich, was Du wirklich willst.
Jede Ernährungsumstellung hin zu mehr Natürlichkeit ist ein Gewinn für Deinen Körper und damit für Dein ganzes Leben.

Weil Essen mit so vielen Emotionen verbunden ist und der Mensch generell sehr träge ist in Sachen Veränderung, gibt es unendlich viele Glaubenssätze und Ausreden, um lieber kein Risiko einzugehen. Diese zu entschlüsseln ist sinnvoll für Dein gesamtes Leben. Und nur wer seine gemütliche Komfortzone verlässt bleibt lebendig. Einen Test ist es allemal wert – dann aber richtig.

Mögliche Ziele:

  • Mehr Gesundheit
  • Mehr Lebensfreude
  • Mehr Leichtigkeit
  • Verjüngung
  • Mehr Klarheit
  • Mehr Bewusstsein
  • Stärkere Libido
  • Freiheit von Sucht
  • Mehr inneren Frieden
  • Mehr Natürlichkeit und Verbundenheit mit der Erde

Ich bin sicher, Du findest Deine eigenen Ziele und wünsche Dir, dass Du sie immer im Auge behältst. Mehr dazu in einem meiner nächsten Artikel.

Ich hoffe, ich konnte ein paar Themen aufzeigen, die Dir helfen, die pflanzenbasierte vegane Ernährung mit anderen Augen und aus einem neuen Blickwinkel zu sehen. Wenn Du Fragen an mich oder Wünsche hast, schreibe mir gerne einen Kommentar!

Viele meiner Tipps für ein schöne, gesundes Leben habe ich in mein Buch „spirituell & ausgebrannt“ geschrieben, das schon vielen Menschen geholfen hat, ihr Leben auf umfassende Weise besser zu gestalten. Hier findest Du alle Infos dazu: https://www.sonja-ariel.com/produkte/spirituel_und_ausgebrannt/

Darüber hinaus kannst Du Dich von mir auch hier inspirieren lassen:

•Büchern (www.sonja-ariel.com/inspiration/)

•Seminaren & Vorträgen (www.sonja-ariel.com/events)

•in den sozialen Medien (Facebook, YouTube, Instagram)

•mit persönlich in Beratungen (www.sonja-ariel.com/beratung).

Weil mir das Leben aller Menschen am Herzen liegt wie mein eigenes.

Hier auf meiner Webseite findest Du all meine Angebote. Lass es mich bitte wissen, wenn ich Dir persönlich helfen kann (mail@sonja-ariel.com).

Von Herzen das Beste für Dich!

In Liebe – Sonja Ariel von Staden

 

Und hier noch ein paar Bücher & Filme  für Einsteiger in die vegane Welt:

Dr. Rüdiger Dahlke: „peacefood“: http://amzn.to/2DdPOR6

Ab heute vegan: So klappt dein Umstieg. Ein Wegweiser durch den veganen Alltag: http://amzn.to/2DuLg5v

Gabriele Lendle: Ab jetzt vegan!: Über 140 Rezepte: Gesund essen ohne tierische Produkte: http://amzn.to/2B27GbA

The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch: http://amzn.to/2Djirvu

Hope for All. Unsere Nahrung – Unsere Hoffnung: http://amzn.to/2EK2yep

Vortrag „Vegan essen“ von Dr. Rüdiger Dahlke: http://amzn.to/2DzbaFc

Endlich Vegan – Einfach gesund & schlank: http://amzn.to/2r66KmW