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Die Power-Riegel – rohköstlich und zuckerfrei!

Wie Ihr wisst lebe ich seit Oktober 2017 roh-vegan und zuckerfrei. Noch nie habe ich so lecker und kreativ gegessen. Die Idee zu diesen kleinen Köstlichkeiten kam mir beim Besuch eines lieben Freundes, der morgens gerne Haferflocken ist.

Als Kind aß ich sie auch sehr gern als Müsli, doch später haben sie ihren Reiz für mich verloren. Nun ist er wieder erwacht mit der Idee zu diesen Crunchies. Sie enthalten alles, was ich liebe: Kokosöl, Nüsse und Trockenfrüchte.

Ihr könnt sie tatsächlich in Rohkostqualität machen, indem Ihr Euch die Zutaten entsprechend besorgt. Doch wenn Ihr z.B. gerne geröstete Nüsse esst, werden sie trotzdem gesund, proteinreich, nahrhaft und sehr lecker sein. 🙂

ZUTATEN

Für den „Teig“:

80 g Kokosöl

150 g Haferflocken (normal oder Glutenfrei)

40 g Kokosmehl (oder anderes Nussmehl)

80 g Rosinen (alternativ oder zusätzlich: Cranberries, Gojibeeren etc.)

100 g Nussmus (Erdnuss, Mandel, Cashew etc.)

50 g Süßungsmittel (Xylit, Dattelmus o.ä.)

1-2 EL geschälte Hanfsamen

100 g gehackte Nüsse (Walnüsse, Mandeln, Paranüsse o.ä.)

Prise Salz

Nach Belieben zusätzlich:

Zimt

Vanille

Specials:

Wenn es saftiger sein soll, kannst Du mit etwas Pflanzensahne (je nach Geschmack 2-3 EL oder mehr) die Haferflocken einweichen, bevor Du alle Zutaten vermischst.

Wenn die Riegel zusätzlich noch gut für die Verdauung sein sollen, kannst Du 3-4 EL Leinsamen und/oder Chiasamen hinzufügen und auch zusammen mit den Haferflocken einweichen lassen.

Für den besonderen Geschmack kannst Du zwischen Teig und Schokokruste noch eine Schicht Erdnuss-Crunch (z.B. von dm Bio) geben. Ich liebe das!

Für die Schokoladenkruste:

50 g Kokosöl

1 EL Nussmus (zB. Mandeln, Cashew, Erdnuss, Kokos)

2 EL Kakaopulver

1-2 EL Süße (Xylit/ Erytrithol/Stevia/Ahornsirup o.ä.)

etwas Vanille

etwas Zimt

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VERARBEITUNG

TEIG:

Kokosöl in einer Tasse oder kleinen Schale im Wasserbad verflüssigen 

Alle weiteren Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Kokosöl hinzufügen und alles gründlich durchmischen, damit sich das Kokosöl wirklich mit allen Zutaten verbinden kann. 

Eine flache Schale (am besten rechteckig) mit Folie oder Backpapier auskleiden.

(Du kannst auch darauf verzichten, wenn die Schale sehr flach und aus Glas ist, denn darin kannst Du die Bars direkt in Portionen schneiden – Plastik o.ä. würdest Du mit einem Messer beschädigen)

Den Teig gleichmäßig in die Schale füllen und fest andrücken. In den Kühlschrank stellen und hart werden lassen.

SCHOKOLADEN-KRUSTE:

Kokosöl in einer Schale im Wasserbad verflüssigen (die anderen Zutaten brauchen auch noch Platz darin). 

Alle weiteren Zutaten dazu geben und richtig gut durchrühren.

Dann die flüssige Schokolade über den Teig gießen und gut verteilen.

Die große Schale dann wieder in den Kühlschrank stellen und mind. 2 Stunden kalt stellen, damit die Riegel hart werden.

ACHTUNG bei Wärme:

Da Kokosöl ab ca. 25 Grad wieder flüssig wird, sollten die Riegel keiner großen Wärme ausgesetzt werden, denn dann werden sie weich. Am besten aus dem Kühlschrank nehmen, portionieren und dann noch kalt genießen. 

Wenn Du sie auch im Sommer länger transportieren möchtest, kannst Du sie entweder in eine Kühltasche packen ODER Du nimmst statt Kokosöl einfach Kakaobutter. Sie hat einen viel höheren Schmelzpunkt, ist – meiner Meinung nach – jedoch nicht so gesund wie Kokosöl. 🙂

Ich wünsche Dir ganz viel Genuss und freue mich, wenn Du mir einen Kommentar sendest, wie sie Dir geschmeckt haben.
Herzensgrüße!

Deine Sonja Ariel 

In meinem Blog findest Du auch viele andere vegane Schlemmer-Rezepte, die zum großen Teil auch rohköstlich sind. Du kannst einfach in die Suchmaske oben rechts das Stichwort „Rezepte“ eingeben, dann werden sie alle angezeigt.

Außerdem findest Du in meinem Blog tolle Tipps für Deine körperliche und geistige Gesundheit und Lebensfreude. Natürlich gibt es auch viel Kunst und andere Inspirationen zu sehen.

Schau Dich einfach mal auf meiner Webseite um. Viel Spaß!

Dieses Rezept ist eine relativ spontane Kreation. Da ich in meinem spanischen Garten viel wilden Mangold habe (siehe rechts) – er wächst praktisch überall auf der Insel wild, wollte ich schon länger ein leckeres Hauptgericht daraus zaubern.

Ich nutze ihn gerne für meine Smoothies und frischen Salate, doch mir ging schon eine Weile die Idee durch den Kopf, etwas Schmackhaftes in den sehr großen Blätter einzuwickeln.

Heute bekam ich Besuch und überlegte, was ich Köstliches zum Mittagessen machen konnte, als mein Blick in der Vorratskammer auf eine Packung Couscous und geschrotete Haferflocken fiel. Das Rezept fügte sich quasi wie von selbst zusammen – und ist zum Niederknien gut geworden. Ich bin sehr dankbar für diese Art von himmlischer Inspiration!

Es ist zwar kein komplettes Rohkostrezept, doch auf jeden Fall vegan, sehr gesund und nahrhaft. Mehr als drei Päckchen habe ich nicht geschafft… und meine Freundin war wie ich sehr begeistert. Wenn Du das Rezept als Rohkostvariante machen möchtest, kannst Du besonders weiche Blätter auswählen und statt heißem Wasser für die Füllung eine Wassertemperatur von max. 45 Grad wählen.

Du kannst jede Art von Soße dazu machen. Mir fiel spontan meine Lieblings-Tomaten-Nusssoße ein, die ich in einem eigenen Blog präsentiere. Sehr lecker ist auch eine Senfsoße zu diesen herzhaften Päckchen, die jedoch auch ganz alleine köstlich sind.

Wenn Du sie in mundgerechten Stücken zubereitest, sind sie ein tolles Fingerfood und Mitbringsel für Parties! Dann müssen die Mangold-Blätter auch nicht so groß sein.

Zutaten – ergeben ca. 15 Päckchen (4-5 Portionen)

15-20 große Mangoldblätter (alternativ große Kohlblätter)

halbe Tasse Vollkorn-Haferflocken geschrotet

halbe Tasse Vollkorn-Couscous

1 EL gemahlene Flohsamenschalen (alternativ geschrotete Chia- und/oder Leinsamen)

Pfeffer nach Geschmack

ca. 2-3 EL Tamarisoße oder 1-2 EL Salz nach Geschmack

1/2 TL Zimt

1 Knoblauchzehe gehackt oder gepresst

wenn Du es scharf magst, kannst Du Chili hinzufügen

3 EL Moringa (Blattschnitt oder Pulver)

2 EL Sesam

abgeriebene Schale einer halben Biozitrone

1 EL frisch gepressten Zitronensaft

halbe Tasse eingeweichte, grob gehackte Cashewnüsse (alternativ Sonnenblumenkerne)

1 Tasse frische, gehackte Kräuter – am besten saisonal (z.B. Thymian, Rosmarin, Salbei, Petersilie, Basilikum)

2 EL Berberitzen (sauer) oder Rosinen (süß)

Zum Anbraten Kokosöl

Füllung

  1. Haferflocken und Couscous in einer Schüssel mit Flohsamenschalen mischen.
  2. Mit mind. 500 ml heißem Wasser übergießen und gut durchmischen. Alles muss sich vollsaugen können. Ggfs. noch mehr Wasser nachgießen, wenn der Couscous noch weicher werden soll.
  3. Tamarisoße oder Salz hinzufügung und gut mischen.
  4. 10 Minuten quellen und abkühlen lassen.
  5. Die restlichen Zutaten hinzugeben und gut vermischen. Abschmecken, ob Du es noch salziger und/oder schärfer haben möchtest.
    Noch ein wenig ziehen lassen, während Du die Mangoldblätter vorbereitest.

Mangold blanchieren

  1. Die Mangoldblätter kurz abwaschen.
  2. Die Stile bis zum Blattbeginn abschneiden.
    Tipp: Du kannst die Stile auch mit auf den Teller legen und sie als Rohkost in die Soße dippen. Oder Du schneidest sie in kleine Stücke und mischst sie mit anderem Gemüse zu einem Salat, den Du vor den Päckchen als Rohkost-Vorspeise reichst.
  3. In einer großen Pfanne oder einem großen Topf Wasser erhitzen, ohne dass es kocht (halber Zentimeter hoch reicht). Oder in einem Dämpfer kurz weich dämpfen.
  4. Die Blätter hintereinander kurz hineinlegen und blanchieren, bis sie etwas weicher sind und dann auf einem Teller stapeln.

Päckchen packen

  1. Leg ein Blatt vorsichtig auf die Arbeitsfläche. Sei achtsam, damit das Blatt keine Löcher bekommt.
  2. Gib einen gehäuften Esslöffel (für ein größeres Päckchen) oder einen gehäuften Teelöffel (für ein kleines Päckchen) der Füllung auf das breite Ende eines Blattes und rolle dann vorsichtig die Füllung ein. Währenddessen legst Du immer wieder die Seiten des Blattes nach innen, so dass ein festes Päckchen entsteht.
  3. Du kannst die Mangold-Päckchen sehr gut kalt essen. Wenn Du sie jedoch wärmen möchtest, lege sie vorsichtig in eine Pfanne mit erhitztem Kokosöl und brate sie von beiden Seiten kurz an.

Man kann diese PowerPakete super 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren und auch als Beilage genießen, z.B. zu einem großen Salat, einem veganen Schnitzel oder gebratenen Tofustücken.

Zu diesem Rezept habe ich meine rohköstliche Tomatensoße gemacht – sie passt perfekt!
Hier findest Du dazu das Rezept:https://www.sonja-ariel.com/himmlische-tomatensosse/

Du kannst die Päckchen mit frischen Sprossen und essbaren Blüten dekorieren. Auf diese Weise werden sie zu einem wahren Augenschmaus. So werden alle Sinne berührt und Dein Essen auf allen Ebenen ein Genuss!

Viel Freude beim Zubereiten und Genießen!

Himmlische Grüße aus Mallorca – Deine Sonja Ariel

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Viele meiner Tipps für ein schöne, gesundes Leben habe ich in mein Buch „spirituell & ausgebrannt“ geschrieben, das schon vielen Menschen geholfen hat, ihr Leben auf umfassende Weise besser zu gestalten. Hier findest Du alle Infos dazu: https://www.sonja-ariel.com/produkte/spirituel_und_ausgebrannt/

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Von Herzen das Beste für Dich! 

In Liebe – Sonja Ariel von Staden

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