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Violette Blaubeer-Pralinen – eine wahre Geschmacksexplosion!

Blaubeeren – mein Lieblingsobst

Ich liebe diese blauschwarzen Kügelchen schon immer. Mittlerweile weiß ich auch, warum mein Körper immer wieder danach ruft – ob für einen Obstsalat, als Vorspeise meiner rohköstlichen Mahlzeiten oder nun auch für eine meiner Lieblings-Pralinen-Sorten:

Blaubeeren enthalten sehr viele sehr gute Lebensstoffe, die unser Körper dringend braucht (siehe Video Roh-Vegan am Limit: https://youtu.be/BB4xUUqdsl8).

Blaubeeren wachsen leider in Europa in Bioqualität nur saisonal im Sommer, doch dank der neuen Bio-Industrie werden sie mittlerweile direkt in Ländern, die länger diese kleinen Köstlichkeiten anbauen können (wie z.B. Peru) zu rohköstlichem Pulver verarbeitet. Dieses Pulver ist randvoll mit den besonderen Energiestoffen, die uns gesund und kraftvoll machen. Wenn dann die Bio-Blaubeeren im Biomarkt Deines Vertrauens zu bekommen sind, kannst Du daraus himmlische Pralinen zaubern.

Ich verwende für meine Pralinen meistens Erythrit als Süßungsmittel mit ein wenig Stevia, weil ich meinen Körper wegen meiner früheren Zuckersucht möglichst zuckerfrei halten möchte. Darüber habe ich einige Blogartikel geschrieben, u.a.: https://www.sonja-ariel.com/zuckersucht-sinnvoll-transformieren/ und https://www.sonja-ariel.com/zuckersucht-und-fettleber/.

Diese besonderen Pralinen liebe ich sehr, weil sie süß, etwas säuerlich und fruchtig zugleich sind. Die Schokoladenmasse wird knackig-fest und die Blaubeere darin ist weich. Diese kleine Köstlichkeit ist eine Augenweide, duftet himmlisch und ist eine wahre Geschmacksexplosion auf der Zunge!

Wenn Du die kleinen Glücklichmacher ganz besonders und in Gourmet-Qualität zubereiten möchtest, kannst Du mein Basis-Schokoladen-Rezept vorab machen (www.sonja-ariel.com/sonjas-rohkost-schokolade/ ) und die dunkle Schokolade zuerst in vorgekühlte Pralinenformen geben, darin verteilen bzw. schwenken, im Kühlschrank fest werden lassen und danach die violette Schokolade samt Blaubeeren hinein füllen. Somit haben die Pralinen eine dunkle, leicht bittere Umhüllung. Das ist unübertrefflich lecker!

Nun also mein Lieblingsrezept mit den kleinen dunklen Beeren!

Mein Blaubeer-Pralinen-Rezept

60 g Kokosöl

30 g Kakaobutter

20 g Nussmus (helles Mandelmus oder Cashewmus)

2 EL Blaubeer-Pulver

1-2 EL frisch gepresster Zitronensaft

so viel Süße wie gewünscht (Xylit/ Erytrithol/Stevia/Ahornsirup o.ä.)

1/4 TL Vanille als Pulver oder flüssig

etwas Zimt

frische Blaubeeren – die Menge ist abhängig von Deiner gewünschten Präsentationsform

Zubereitung:

Kokosöl und Kakaobutter im Wasserbad vorsichtig schmelzen. 

Achte darauf, dass kein Wasser in das Fett kommt, sonst kannst Du es nicht mehr gebrauchen (ggfs. noch für Gebäck oder Aufstriche).

Wenn alles flüssig ist, nimm die Schale aus dem Wasser heraus und rühre achtsam Dein Lieblings-Nussmus unter. 

Dann gibst Du das Blaubeerpulver, die Vanille, nach Geschmack den Zimt und schließlich Deine Lieblings-Süße dazu und verrührst es, bis alles gut verteilt ist.

Ich persönlich stelle die flüssige Masse ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank und lasse sie etwas fester werden. Dann rühre ich sie noch einmal sehr gründlich durch, damit sich Fett, Öl, Pulver und Zucker gut verteilen. Sonst kann es z.B. passieren, dass der feste Zucker und das Pulver in den Formen oder der Tafel nach unten sinken und das Fett oben eine weiße Masse bildet. Es schmeckt zwar immer noch recht gut, doch nach vielen Monaten Übung ist mir die Zwischenkühl-Variante lieber, weil sie cremiger ist.

Du kannst gröberen Zucker auch vorher zu Pulverzucker verarbeiten (z.B. in einem guten Standmixer oder einer Kaffeemühle). Ich mag allerdings das Knuspern von Erythrit oder Xylit sehr gern. Probiere es einfach mal aus.

Wenn die Masse für Deinen Geschmack fertig ist, kannst Du sie in Formen füllen. Ich liebe die kleinen Pralinenformen aus Silikon. Doch wenn es schnell gehen soll, kannst Du auch die Masse einfach auf einen Teller oder in eine flache Schale gießen.

Dann kannst Du auf die noch flüssige Schokolade nach Geschmack die Blaubeeren dekorieren.

Schließlich wandert die Schokolade wieder in den Kühlschrank, wo sie ca. eine halbe bis eine Stunde fest werden darf (je nach Dicke der Pralinen oder Tafel).

Dann ist sie bereit für den rohköstlichen Verzehr! Guten Appetit!

Ich werde immer mal wieder weitere Pralinen-Ideen für Dich hier in meinem Blog notieren. Schau einfach mal wieder vorbei – hier oder auf Facebook/Instagram, wo ich auch regelmäßig meine neuen Kreationen zeige.

Ganz viel Freude mit dieser wundervollen Köstlichkeit, die für mich wirklich Heilung, Gesundheit und Genuss ist. 

Deine Sonja Ariel 

Ich liebe Schokolade!

Mein Leben lang war Schokolade vieles für mich:
Seelentröster, Belohnung, Power für harte Zeiten, Genuss und Glück.

Ich liebe Süßes, so war es schon immer. Leider bin ich von Kindheit an mit zu viel Süßem (und auch zu viel Milch & Fleisch) gefüttert worden. Viele alte Erinnerungen hängen mit dieser besonderen Köstlichkeit zusammen. Wie ich gelernt habe, ist Essen vor allem mit Gefühlen verbunden. Und das, was uns in der Kindheit geprägt hat, wird zu einer lebenslangen Gewohnheit. 

Möchte man gesund leben, ist herkömmliche Schokolade keine gute Idee. Vor allem Billig-Tafeln bestehen fast nur noch aus stark belasteter Milch, künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern, viel Chemie und schlechtem Fett. Sie mag noch so gut schmecken – Du tust Dir keinen Gefallen damit.

Als ich im Oktober 2017 spontan entschied, mich für eine Weile rohköstlich und vegan zu ernähren. Dazu habe ich einige Blogbeiträge geschrieben und auch Videos auf meinem Youtube-Kanal veröffentlicht (bit.ly/1qrRJ4O). Ich traf diese Entscheidung vor allem, weil ich tolle Alternativen zu herkömmlicher Schokolade im Internet fand (einige davon findest Du im Anschluss an meinen Artikel unten). Es half mir sehr, diesen Schritt zu gehen, der anfangs nach argem Verzicht aussah, sich jedoch als eine der besten Entscheidungen meines Lebens herausstellte.

Ein Grund für meine Ernährungsumstellung vor einem Jahr (ja, ich bin bei der neuen Ernährung geblieben weil sie mich total begeistert – siehe diverse Blogartikel hier) war der tiefe Wunsch, meine starke Zuckersucht loszulassen. Ich hatte von früher Kindheit mit den Auswirkungen zu kämpfen (siehe Artikel https://www.sonja-ariel.com/zuckersucht-sinnvoll-transformieren/ und https://www.sonja-ariel.com/zuckersucht-und-fettleber/). Dazu zählten schwere Allergien, Fettleber, Depression und andere Schwierigkeiten. Mittlerweile hat man in intensiven wissenschaftlichen Versuchen herausgefunden, dass Zucker stärker abhängig macht als Kokain!! Und dass der Entzug ähnliche Auswirkungen hat wie bei anderen Drogen (wie Alkohol, Nikotin und Härterem).

Ein Jahr ist es her, dass ich mich dieser Herausforderung stellte und ich fühle mich unendlich befreit! Nicht nur, dass ich zwei Kleidergrößen weniger habe, mich herrlich leicht fühle und voller Kraft, Klarheit und Elan bin. Vor allem kann ich Tag für Tag schlemmen – ohne schlechtes Gewissen, sondern mit ganz viel Genuss.

Rohköstliche Schokolade macht nicht dick, sondern schlank, wenn sie gut zubereitet und in Maßen mit Freude gegessen wird. Wenn Du abnehmen möchtest, empfehle ich statt Verzicht auf diese Schokolade jeden Morgen VOR der ersten Mahlzeit ca. 15 Minuten Power-Training, dass Dich zum Schnaufen bringt und Deinen Stoffwechsel tüchtig ankurbelt! Außerdem liebe ich das Intervallfasten mit drei Mahlzeiten am Tag (nur zwischen 11 und 19 Uhr). So kann mein Körper in Ruhe verdauen und ist nicht wie früher die ganze Zeit mit Verdauung beschäftigt, was ihn völlig überlastet.

Kakao und Carob

Die einen mögen Schokolade gern bitter, die anderen lieber sanft und süß. Sowohl Kakao- als auch Carobpulver sind großartige Lieferanten für wichtige Lebensstoffe (Vitamine, Mineralien und mehr). Pures Kakaopulver ist bitter im Geschmack, weil es kaum Eigensüße / Kohlenhydrate enthält. Wenn Du also gern eine kohlenhydratarme Schokolade produzieren und genießen möchtest, rate ich Dir zu mehr oder ausschließlich Kakaopulver.

Wenn Du einen sanfteren, caramelartigen Geschmack magst, kannst Du mehr Carobpulver nehmen, das von Natur aus recht süß ist. Ich persönlich variiere gern, weil ich Abwechslung liebe.

Gute Fette/Öle

Ich vertraue der Information, dass Kokosöl sehr gut für meinen Körper ist. Ich verwende es seit Jahren in meiner Küche. Vor meiner Umstellung auf roh-vegane Nahrung habe ich darin mein geliebtes Pfannengemüse angebraten, weil Kokosöl hoch erhitzt werden kann ohne krebserregende Transfette zu bilden.

Außerdem soll es im Körper das über Jahrzehnte angestaute „schlechte“ Fett gegen sinnvoll verwendbares Fett austauscht. Diese Erfahrung habe ich mit meiner Umstellung sehr intensiv gemacht und schreibe sie unter anderem dem intensiven Gebrauch dieses köstlichen Öles zu.

Unser Körper braucht Fett in Form guter pflanzlicher Öle und Fette u.a. für die Nerven, das Gehirn und viele hormonelle Vorgänge. Der alte Glaube, Fett sei schlecht für uns gilt vor allem für die Transfette, die bei starkem Erhitzen mit billigen Fetten oder den meisten pflanzlichen Ölen (wie z.B. Olivenöl) entstehen (vor allem beim Frittieren).
Kokosöl ist hervorragend geeignet, wenn man gesund, vegan und rohköstlich genießen möchte. 

Es gibt aktuell rund um Kokosöl und vielen „Superfoods“ große Streitigkeiten, ob sie wirklich so gesund sind. Vor allem die Pharmaindustrie im Zusammenschluss mit den großen Nahrungsmittel-Chemie-Konzernen versucht, die vielen „neuen“ und gesunden Lebensmittel schlecht zu machen. Krank sind wir wertvoller für sie. 

Höre bitte auf Dein Herz und Deinen Verstand, was Du davon glauben möchtest und bilde Dir eine eigene Meinung, indem Du Dich breiter informierst, falls Du Dich hin- und hergerissen fühlst zwischen den verschiedenen Informationen. Ich stehe Dir gern bei Fragen zur Verfügung, weil ich mich intensiv mit den neusten Studien beschäftige.

In diesem Blogartikel möchte ich mit Dir mein Lieblings-Schokoladen-Rezept teilen, auf dem all meine Pralinen-Kreationen aufbauen, die ich ständig neu entwerfe und immer wieder regelmäßig in Facebook & Instagram zeige. Ich verwende alles in Bio-Rohkostqualität, weil ich es mir wert bin und weil ich meinen Körper endlich intensiv liebe und gesund erhalten möchte.

Mein Basis-Schokoladenrezept

50 g Kokosöl
30 g Kakaobutter
30 g Nussmus (zB. Mandeln, Cashew, Erdnuss, Kokos)*
30 g rohes Kakaopulver
10 g Carobpulver
so viel Süße wie gewünscht (Xylit/ Erytrithol/Stevia/Ahornsirup o.ä.)
1/4 TL Vanille als Pulver oder flüssig
etwas Zimt

Für Mutige: Chilipulver, Kardamom, Pfeffer und andere exotische Gewürze

Auch Bio-Öle (z.B. von doTerra) wie Pfefferminz, Orange, Grapefruit etc. können in vorsichtiger Dosierung sehr lecker schmecken.

Gesunder Belag bzw. leckere Verzierung, falls gewünscht und nach Geschmack:

Nüsse
Kerne
Trockenfrüchte
Hanfsamen
frische Beeren etc.

Zubereitung:

Kokosöl und Kakaobutter im Wasserbad vorsichtig schmelzen. 

Achte darauf, dass kein Wasser in das Fett kommt, sonst kannst Du es nicht mehr gebrauchen (ggfs. für Schoko-Muffins).

Wenn alles flüssig ist, nimm die Schale aus dem Wasser heraus und rühre achtsam Dein Lieblings-Nussmus unter. 

Dann gibst Du das Kakao- und Carobpulver in die Mischung. Wenn Du es schnell klümpchenfrei möchtest, kannst Du es vorher sieben. Ich persönlich verrühre meine Schokolade mit einem kleinen Schneebesen.

Zum Schluss gibst Du die Vanille, nach Geschmack den Zimt und schließlich Deine Lieblings-Süße dazu. Mehr zu den verschiedenen Zuckern findest Du in meinen oben genannten Artikeln.

Ich persönlich stelle die flüssige Schokolade ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank und lasse sie etwas fester werden. Dann rühre ich sie noch einmal sehr gründlich durch, damit sich Fett, Pulver und Zucker gut verteilen. Sonst kann es z.B. passieren, dass der feste Zucker und das Pulver in den Formen oder der Tafel nach unten sinken und das Fett oben eine weiße Masse bildet. Es schmeckt immer noch recht gut, doch nach vielen Monaten Übung ist mir die Zwischenkühl-Variante lieber.

Du kannst gröberen Zucker auch vorher zu Pulverzucker verarbeiten (z.B. in einem guten Standmixer oder einer Kaffeemühle). Ich mag das Knuspern von Erythrit oder Xylit sehr gern. Probiere es einfach mal aus.

Wenn die Masse für Deinen Geschmack fertig ist, kannst Du sie in Formen füllen. Ich liebe die kleinen Pralinenformen aus Silikon. Doch wenn es schnell gehen soll, kannst Du auch die Masse einfach auf einen Teller oder in eine flache Schale gießen.

Dann kannst Du auf die noch flüssige Schokolade nach Geschmack den Belag streuen.

Schließlich wandert die Schokolade wieder in den Kühlschrank, wo sie ca. eine halbe bis eine Stunde fest werden darf (je nach Dicke der Pralinen oder Tafel).

Dann ist sie bereit für den rohköstlichen Verzehr! Guten Appetit!

*Meine Tipps zur Wahl der Nussmuse: 

  • helles Mandelmus und Cashewmus sind recht geschmacksneutral und machen sahnige Vollmilchschokolade
  • dunkles Mandelmus ist kräftiger und nussiger im Geschmack
  • Kokosmus macht köstliche Kokosschokolade (Kindheitserinnerungen…)
  • Erdnussmus ergibt eine intensive Geschmacksrichtung, die man mit der groben Variante verfeinern kann (das Rezept werde ich noch fertig machen).

Nimm nicht zu viel Nussmus, sonst wird die Schokolade nicht fest genug. Sollte es dennoch mal passieren, nimm einen Löffel! 🙂

Ich werde in einem eigenen Artikel (oder vielleicht auch mehreren) weitere Pralinen-Ideen für Dich notieren. Schau einfach mal wieder vorbei – hier oder auf Facebook/Instagram, wo ich auch regelmäßig meine neuen Kreationen zeige.

Ganz viel Freude mit dieser wundervollen Köstlichkeit, die für mich wirklich Heilung, Gesundheit und Genuss ist. 

Deine Sonja Ariel 

Meine wundervollen Inspirationen aus meinen Lieblings-Rohkost-Youtube-Kanälen

Markus Rothkranz: 

https://youtu.be/bFfdCXfQ9gc

1 Tasse Kakaopulver

1/4 Tasse Carobpulver

1/4 Tasse Dattelmus oder Ahornsirup

1/4 bis 1/2 Tasse Cashewbutter

1/4 bis 1/2 Tasse Kokosöl flüssig

1 TL Vanille (flüssig oder Pulver)

Raw Future: 

Dunkle Schokolade: https://youtu.be/v9vr5fCvHNA

100 g Kokosmus

30 g rohes Kakaopulver

20 Tropfen Grapefruitkernextrakt

1/2 TL Vanille

Weiße Schokolade: https://youtu.be/FdJCMP_jddc 

100 g Kakaobutter

60 g Datteln

2 EL geschälte Hanfsamen

2 EL Erdmandelmehl

1 TL Vanillepulver

Muss im Mixer gemixt werden.

Caramel-Riegel: https://youtu.be/uDKmq9PzFv4

200 g Kokosöl

100 g Datteln

100 g rohes Kakaopulver

3 EL Mesquitepulver

etwas Wasser

Silke Leopold

Weiße Schokolade 2 Sorten: https://youtu.be/YVe9jWi6jME

Dunkle Schokolade: https://youtu.be/TYBieoR3ej4

 

Mein neuer Lieblings-Pflaumenkuchen!

Seit Anfang Juli 2018 ernähre ich mich – neben meiner veganen Rohkost – nun bewusst low carb mit dem Wunsch, die Ketose zu erreichen – also durch wenig Kohlenhydrate und dafür mehr gesunde Pflanzenfette vom Zuckerstoffwechsel in den Fettstoffwechsel zu kommen (mehr Infos dazu findest Du im Internet – ich werde später wahrscheinlich in einem eigenen Artikel dazu schreiben). Ich esse also seit aktuell fast drei Wochen sehr wenig Kohlenhydrate, dafür mehr pflanzliche Fette, Öle und Proteine. Mir bekommt diese Ernährung erstaunlich gut, deshalb möchte ich sie noch eine zeitlang fortsetzen.

Im Zuge dessen wollte ich aus Pflaumen, die ich geschenkt bekam, gerne einen leckeren Kuchen backen, der eben möglichst vegan, gesund, lecker und kohlenhydratarm ist. Mir fiel der Quark-Öl-Teig wieder ein, den meine Mutter früher gern gebacken hatte. Ich forschte nach veganen Rezepten und wandelte das beste nach meinen Wünschen ab.

Das Ergebnis ist so lecker, dass ich es Dir gerne weitergeben möchte. Bitte beachte, dass dieses Rezept wegen der Nüsse mehr Kalorien enthält als bei einem normalen Quark-Öl-Teig. Solltest Du abnehmen wollen, ohne eine ketogene Ernährung machen zu wollen, solltest Du lieber statt Nussmehl im Teig und in den Streuseln ein normales Mehl wie z.B. Vollkorn-Dinkelmehl verwenden. 🙂

Zutaten – ergeben ein Backblech

Für den Teig:

  • 325 g Nussmehl (z.B. Kokos/Mandeln/Walnüsse)
  • je 2 El Chia & Leinsamen geschrotet
  • 50 g Erythritol
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 225 g Sojajoghurt
  • 100 ml Öl, z.B. Kokosöl oder Sonnenblumenöl
  • 1/4 TL gemahlene Vanille

Belag:

  • 1000-1500 g Pflaumen (je nach Lust und Laune)
  • 2 EL Erythritol
  • so viel Zimt wie Du magst
  • ein paar EL geschälte Hanfsamen, wenn gewünscht

Streusel:

  • 200 g Mandeln gemahlen
  • 100 g Walnüsse gemahlen
  • 80 g Erythritol
  • 80 g Kokosöl
  • Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Chiasamen

Zubereitung:

  1. Die Pflaumen entkernen und vierteln. Wenn Du sie lieber sehr saftig magst, kannst Du auch Hälften nehmen.
  2. Den Backofen auf 180° C vorheizen.
  3. Alle Teig-Zutaten kurz zu einer glatten Creme verkneten. Auf einen Bogen Backpapier geben und mit einem Spatel oder Löffeln glatt verstreichen. Der Teig sollte mind. einen halben Zentimeter hoch sein, damit Du die Pflaumen leicht hineindrücken kannst und der Boden trotzdem stabil bleibt.
  4. Die Pflaumen darauf reihenweise auf dem Boden verteilen und leicht andrücken.
  5. Mit Hanfsamen und etwas Zimt und Erythritol bestreuen.
  6. Streusel zubereiten und krümelig über den Kuchen verteilen.
  7. Im Backofen auf mittlerer Schiene für ca. 40 Minuten backen, bis die Ränder und die Streusel dunkelgoldbraun sind. Auf einem Rost auskühlen lassen und in Stücke schneiden.

Du kannst dazu auch vegane Sahne genießen, doch der Kuchen ist so saftig und gehaltvoll, dass es auch ohne geht.

Der Kuchen ist einfach herrlich so ganz ohne tierische Produkte und gut dazu geeignet, auch nicht-Veganer zu überzeugen.

Viel Freude beim Zubereiten und Genießen!

Himmlische Grüße aus Mallorca – Deine Sonja Ariel

 

Wenn Du Fragen an mich oder Wünsche hast, schreibe mir gerne einen Kommentar!

Viele meiner Tipps für ein schöne, gesundes Leben habe ich in mein Buch „spirituell & ausgebrannt“ geschrieben, das schon vielen Menschen geholfen hat, ihr Leben auf umfassende Weise besser zu gestalten. Hier findest Du alle Infos dazu: https://www.sonja-ariel.com/produkte/spirituel_und_ausgebrannt/

Darüber hinaus kannst Du Dich von mir auch hier inspirieren lassen:

Büchern (www.sonja-ariel.com/inspiration/)
Seminaren & Vorträgen (www.sonja-ariel.com/events)
in den sozialen Medien (Facebook, YouTube, Instagram)
mit persönlich in Beratungen (www.sonja-ariel.com/beratung).
Weil mir das Leben aller Menschen ebenso am Herzen liegt wie mein eigenes.

Hier auf meiner Webseite findest Du all meine Angebote.
Lass es mich bitte wissen, wenn ich Dir persönlich helfen kann (mail@sonja-ariel.com).

Von Herzen das Beste für Dich! 

In Liebe – Sonja Ariel von Staden

Und hier noch ein paar Bücher & Filme  für Einsteiger in eine gesunde, natürliche Ernährung:

Dr. Rüdiger Dahlke: „peacefood“: http://amzn.to/2DdPOR6

Felix Klemme: “ Natürlich essen: Das ganzheitliche Ernährungskonzept“:  http://amzn.to/2nwxs2U

Veronika Pachala: „Schnell und gesund kochen“: http://amzn.to/2E3FmuW

Patrick Bolk: „Ab heute vegan: So klappt dein Umstieg. Ein Wegweiser durch den veganen Alltag“: http://amzn.to/2DuLg5v

Gabriele Lendle: „Ab jetzt vegan! Über 140 Rezepte: Gesund essen ohne tierische Produkte“: http://amzn.to/2B27GbA

DVD „The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch“: http://amzn.to/2Djirvu

DVD „Hope for All. Unsere Nahrung – Unsere Hoffnung“: http://amzn.to/2EK2yep

DVD Vortrag „Vegan essen“ von Dr. Rüdiger Dahlke: http://amzn.to/2DzbaFc

Lars Peter & Alexandra Lueg: DVD „Endlich Vegan – Einfach gesund & schlank“: http://amzn.to/2r66KmW

Dieses Rezept ist eine relativ spontane Kreation. Da ich in meinem spanischen Garten viel wilden Mangold habe (siehe rechts) – er wächst praktisch überall auf der Insel wild, wollte ich schon länger ein leckeres Hauptgericht daraus zaubern.

Ich nutze ihn gerne für meine Smoothies und frischen Salate, doch mir ging schon eine Weile die Idee durch den Kopf, etwas Schmackhaftes in den sehr großen Blätter einzuwickeln.

Heute bekam ich Besuch und überlegte, was ich Köstliches zum Mittagessen machen konnte, als mein Blick in der Vorratskammer auf eine Packung Couscous und geschrotete Haferflocken fiel. Das Rezept fügte sich quasi wie von selbst zusammen – und ist zum Niederknien gut geworden. Ich bin sehr dankbar für diese Art von himmlischer Inspiration!

Es ist zwar kein komplettes Rohkostrezept, doch auf jeden Fall vegan, sehr gesund und nahrhaft. Mehr als drei Päckchen habe ich nicht geschafft… und meine Freundin war wie ich sehr begeistert. Wenn Du das Rezept als Rohkostvariante machen möchtest, kannst Du besonders weiche Blätter auswählen und statt heißem Wasser für die Füllung eine Wassertemperatur von max. 45 Grad wählen.

Du kannst jede Art von Soße dazu machen. Mir fiel spontan meine Lieblings-Tomaten-Nusssoße ein, die ich in einem eigenen Blog präsentiere. Sehr lecker ist auch eine Senfsoße zu diesen herzhaften Päckchen, die jedoch auch ganz alleine köstlich sind.

Wenn Du sie in mundgerechten Stücken zubereitest, sind sie ein tolles Fingerfood und Mitbringsel für Parties! Dann müssen die Mangold-Blätter auch nicht so groß sein.

Zutaten – ergeben ca. 15 Päckchen (4-5 Portionen)

15-20 große Mangoldblätter (alternativ große Kohlblätter)

halbe Tasse Vollkorn-Haferflocken geschrotet

halbe Tasse Vollkorn-Couscous

1 EL gemahlene Flohsamenschalen (alternativ geschrotete Chia- und/oder Leinsamen)

Pfeffer nach Geschmack

ca. 2-3 EL Tamarisoße oder 1-2 EL Salz nach Geschmack

1/2 TL Zimt

1 Knoblauchzehe gehackt oder gepresst

wenn Du es scharf magst, kannst Du Chili hinzufügen

3 EL Moringa (Blattschnitt oder Pulver)

2 EL Sesam

abgeriebene Schale einer halben Biozitrone

1 EL frisch gepressten Zitronensaft

halbe Tasse eingeweichte, grob gehackte Cashewnüsse (alternativ Sonnenblumenkerne)

1 Tasse frische, gehackte Kräuter – am besten saisonal (z.B. Thymian, Rosmarin, Salbei, Petersilie, Basilikum)

2 EL Berberitzen (sauer) oder Rosinen (süß)

Zum Anbraten Kokosöl

Füllung

  1. Haferflocken und Couscous in einer Schüssel mit Flohsamenschalen mischen.
  2. Mit mind. 500 ml heißem Wasser übergießen und gut durchmischen. Alles muss sich vollsaugen können. Ggfs. noch mehr Wasser nachgießen, wenn der Couscous noch weicher werden soll.
  3. Tamarisoße oder Salz hinzufügung und gut mischen.
  4. 10 Minuten quellen und abkühlen lassen.
  5. Die restlichen Zutaten hinzugeben und gut vermischen. Abschmecken, ob Du es noch salziger und/oder schärfer haben möchtest.
    Noch ein wenig ziehen lassen, während Du die Mangoldblätter vorbereitest.

Mangold blanchieren

  1. Die Mangoldblätter kurz abwaschen.
  2. Die Stile bis zum Blattbeginn abschneiden.
    Tipp: Du kannst die Stile auch mit auf den Teller legen und sie als Rohkost in die Soße dippen. Oder Du schneidest sie in kleine Stücke und mischst sie mit anderem Gemüse zu einem Salat, den Du vor den Päckchen als Rohkost-Vorspeise reichst.
  3. In einer großen Pfanne oder einem großen Topf Wasser erhitzen, ohne dass es kocht (halber Zentimeter hoch reicht). Oder in einem Dämpfer kurz weich dämpfen.
  4. Die Blätter hintereinander kurz hineinlegen und blanchieren, bis sie etwas weicher sind und dann auf einem Teller stapeln.

Päckchen packen

  1. Leg ein Blatt vorsichtig auf die Arbeitsfläche. Sei achtsam, damit das Blatt keine Löcher bekommt.
  2. Gib einen gehäuften Esslöffel (für ein größeres Päckchen) oder einen gehäuften Teelöffel (für ein kleines Päckchen) der Füllung auf das breite Ende eines Blattes und rolle dann vorsichtig die Füllung ein. Währenddessen legst Du immer wieder die Seiten des Blattes nach innen, so dass ein festes Päckchen entsteht.
  3. Du kannst die Mangold-Päckchen sehr gut kalt essen. Wenn Du sie jedoch wärmen möchtest, lege sie vorsichtig in eine Pfanne mit erhitztem Kokosöl und brate sie von beiden Seiten kurz an.

Man kann diese PowerPakete super 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren und auch als Beilage genießen, z.B. zu einem großen Salat, einem veganen Schnitzel oder gebratenen Tofustücken.

Zu diesem Rezept habe ich meine rohköstliche Tomatensoße gemacht – sie passt perfekt!
Hier findest Du dazu das Rezept:https://www.sonja-ariel.com/himmlische-tomatensosse/

Du kannst die Päckchen mit frischen Sprossen und essbaren Blüten dekorieren. Auf diese Weise werden sie zu einem wahren Augenschmaus. So werden alle Sinne berührt und Dein Essen auf allen Ebenen ein Genuss!

Viel Freude beim Zubereiten und Genießen!

Himmlische Grüße aus Mallorca – Deine Sonja Ariel

Wenn Du Fragen an mich oder Wünsche hast, schreibe mir gerne einen Kommentar!

Viele meiner Tipps für ein schöne, gesundes Leben habe ich in mein Buch „spirituell & ausgebrannt“ geschrieben, das schon vielen Menschen geholfen hat, ihr Leben auf umfassende Weise besser zu gestalten. Hier findest Du alle Infos dazu: https://www.sonja-ariel.com/produkte/spirituel_und_ausgebrannt/

Darüber hinaus kannst Du Dich von mir auch hier inspirieren lassen:

Büchern (www.sonja-ariel.com/inspiration/)
Seminaren & Vorträgen (www.sonja-ariel.com/events)
in den sozialen Medien (Facebook, YouTube, Instagram)
mit persönlich in Beratungen (www.sonja-ariel.com/beratung).
Weil mir das Leben aller Menschen ebenso am Herzen liegt wie mein eigenes.

Hier auf meiner Webseite findest Du all meine Angebote.
Lass es mich bitte wissen, wenn ich Dir persönlich helfen kann (mail@sonja-ariel.com).

Von Herzen das Beste für Dich! 

In Liebe – Sonja Ariel von Staden

Und hier noch ein paar Bücher & Filme  für Einsteiger in eine gesunde, natürliche Ernährung:

Dr. Rüdiger Dahlke: „peacefood“: http://amzn.to/2DdPOR6

Felix Klemme: “ Natürlich essen: Das ganzheitliche Ernährungskonzept“:  http://amzn.to/2nwxs2U

Veronika Pachala: „Schnell und gesund kochen“: http://amzn.to/2E3FmuW

Patrick Bolk: „Ab heute vegan: So klappt dein Umstieg. Ein Wegweiser durch den veganen Alltag“: http://amzn.to/2DuLg5v

Gabriele Lendle: „Ab jetzt vegan! Über 140 Rezepte: Gesund essen ohne tierische Produkte“: http://amzn.to/2B27GbA

DVD „The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch“: http://amzn.to/2Djirvu

DVD „Hope for All. Unsere Nahrung – Unsere Hoffnung“: http://amzn.to/2EK2yep

DVD Vortrag „Vegan essen“ von Dr. Rüdiger Dahlke: http://amzn.to/2DzbaFc

Lars Peter & Alexandra Lueg: DVD „Endlich Vegan – Einfach gesund & schlank“: http://amzn.to/2r66KmW