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Eine gute Soße wie diese Tomatensoße ist in der Gourmet-Rohkost eine wundervolle und nährstoffreiche Ergänzung für Salate, Gemüse-Pasta und andere Leckereien. Mein Lieblingsspruch: “Nüsse sind mein Fleisch!” Sie enthalten so viele wichtige Lebensstoffe (u.a. pflanzliches Eiweiß), dass ich sie häufig und gerne verwende.

Auf Nussbasis gleicht diese vegane Tomatensoße einer cremiger Sahnesoße sehr, so dass selbst Mischköstler ganz entzückt davon sind und kaum unterscheiden können, ob nicht doch Sahne verwendet wurde.
Für eine gute, sämige Soße sollten die Nüsse mind. 3-4 Stunden eingeweicht werden*, damit auch normale Mixer sie fein pürieren können.

Ich liebe Cashewkerne für Soßen, weil sie mild und fettig sind. Sie sind ein toller Ersatz für Sahne. Zudem können selbst sensible Menschen, die sonst allergisch auf Nüsse reagieren, die Cashews gut vertragen.
Wer es richtig cremig möchte, kann auch Macadamians einweichen, die von allen Nüssen den höchsten Fettgehalt haben. Sie sind süßer als die anderen Nüsse, so dass sie auch gut zu einer süß-sauren Soße passen, die ähnlich wie Ketchup schmecken soll.

Walnüsse sind herb im Geschmack und eignen sich für kräftige Soßen.

Statt Steinsalz verwende ich bei Soßen gerne Tamarisoße, eine fermentierte Sojasoße. Sie ist  nicht nur besonders kräftig im Geschmack, sondern auch gut für den Darm. Er liebt die gesunden Bakterien, die beim Fermentieren entstehen (ähnlich wie bei Sauerkraut & Co.).
Meersalz verwende ich nicht mehr. Die Meere sind mir einfach zu belastet.

Natürlich kannst Du für diese Tomatensoße auch statt der getrockneten Tomaten frische verwenden. Allerdings haben gerade die getrockneten Bio-Rohkost-Tomaten einen viel intensiveren Geschmack und machen die Soße natürlich auch nicht so flüssig.

Mein Rezept ist eine grobe Anleitung, die Du gern variieren kannst – je nach Lust und Laune.

Ich liebe es, kreativ zu sein und verschiedene Geschmacksrichtungen auszuprobieren.

Zutaten

1 Tasse eingeweichter Nüsse
(Wasser abgießen und nochmal kurz durchspülen)

5-6 Scheiben getrockneter Tomaten
(wenn sie zu hart sind vorher wie die Nüsse einweichen)

1 Stängel frischer oder 1 gehäuften TL getrockneten Rosmarin

1 Stängel frischer oder 1 gehäuften TL getrockneten Thymian

1-2 EL Apfelessig oder Zitronensaft (je nach Geschmack)

1-2 EL Tamarisoße oder 1-2 TL Salz (je nach Geschmack)

1-2 EL Bio-Olivenöl

Zubereitung

Alles im Mixer fein cremig pürieren. Du kannst die Tomatensoße ggfs. mit etwas Wasser oder zusätzlichem Olivenöl so flüssig machen, wie Du sie liebst.

 

Guten Appetit! Genieße Deine rohköstliche Soße!

Dip-Tipp: Wie bei jeder Soße kannst Du diese auch als leckeren Dip verwenden, wenn Du sie weniger flüssig machst. Sollte sie zu flüssig sein, kannst Du gemahlene Flohsamenschalen als Verdickungsmittel verwenden. Sie müssen allerdings flott untergerührt werden, weil sie sehr schnell verklumpen. Sie sind nicht nur das feinste und leichteste Mittel zum Andicken, sondern auch supergesund für den Darm. 🙂

*Da ich immer wieder Nüsse einweiche, weil ich sie in vielen Gerichten verarbeite und man sie ohnehin nach dem Kaufen durch Einweichen reinigen sollte, kann ich fast jeden Tag darauf zugreifen. Das Einlegen in Trinkwasser ist wichtig, weil die meisten Nüsse zwischen Schale und Kern ein besonderes Gas produzieren, um Fressfeinde abzuhalten. Das ist ein Grund für die vielen Nuss-Allergien. Meistens reichen 1-2 Stunden, um die Reste dieses Gases heraus zu spülen. Nach dem Einweichen solltest Du das Wasser wegschütten und die Nüsse dann nochmal kurz unter fließendem Wasser abspülen.

Wenn Du Fragen an mich oder Wünsche hast, schreibe mir gerne einen Kommentar!

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Von Herzen das Beste für Dich! 

In Liebe – Sonja Ariel von Staden

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Nährendes Gourmet-Süppchen

Diese feine Avocadosuppe ist schnell gemacht und vor allem im Herbst und Winter ein Hochgenuss. Im Sommer ist sie eine kühle, gesunde Erfrischung.

Wenn Du sie in Rohkost-Qualität zubereiten möchtest und es dennoch warm magst, lass sie einfach länger im Mixer pürieren.
Du kannst unten am Behälter fühlen, ob es zu warm wird! Bis max. 42 Grad bleiben alle wichtigen Enzyme und Nährstoffe erhalten. Darüber hinaus gehen sie verloren.

Zutaten (1-2 Portionen)

1 große Avocado
1 große Tomate
1 Knoblauchzehe(oder mehr)
1/4 rote Zwiebel (oder mehr)
1 EL Sojasauce
1 EL Apfelessig
etwas Pfeffer
ggfs. etwas Chili, wenn Du es scharf magst
1 Handvoll Nüsse (Cashew/Mandeln/Pinienkerne)
ca. 200-300 ml Wasser – je nachdem, wie flüssig Du es magst.

1-2 EL Bio-Sauerkraut (das billige Sauerkraut im Supermarkt enthält leider nicht mehr die wertvollen Fermentierungsinhalte, die unsere guten Darmbakterien so lieben!)
Tempeh nach Belieben*

Zubereitung & Serviervorschlag

Alle Zutaten in den Mixer und so lange mixen, bis Dir die Konsistenz behagt.
Abschmecken – fertig!

Ich serviere meine Avocadosuppe gern mit dem Sauerkraut in der Mitte angerichtet und ein paar frischen Kräutern garniert. Besonders gut passt für mich Thymian und/oder Koriander.
Wenn Du sie noch nahrhafter genießen möchtest und es Dir nicht so wichtig ist, dass die Suppe 100% Rohkost ist, kannst Du in einer Pfanne marinierten Tempeh anbraten, in kleine Stücke teilen und sie in die Suppe geben. Superlecker!

Besonders gut passt mein Rohkost-Knusperbrot zur Suppe: https://www.sonja-ariel.com/rohkost-rezept-knusper-brot/

Avocado-Dip

Du kannst aus der Suppe auch einen großartigen Dip machen, indem Du zum Rezept noch 1 EL geschrotete Leinsamen und/oder Chiasamen hinzugibst (das Schroten schließt die Nährstoffe besser auf) und alles eine Weile quellen lässt. Mir schmeckt auch zusätzlich 1 EL Kokosmehl sehr gut. Das macht den Dip etwas süßer und exotischer.

*Zum Tempeh:
Es besteht aus speziell fermentierten Sojabohnen. Zwar ist es keine Rohkost, aber durch das Fermentierungsverfahren ist es sehr gut verdaulich, wohlschmeckend und nahrhaft (mehr Informationen hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Tempeh). Menschen, die sonst kein Soja vertragen, aber die wichtigen Nährstoffe nutzen möchten (u.a. hochwertiges Protein), sollten Tempeh einmal ausprobieren. Bitte auf Bioqualität achten. 🙂

Ich wünsche Dir einen guten Appetit mit dieser Rohköstlichkeit!

Mehr Rezepte folgen und wenn Du Wünsche oder Anregungen hast, freue ich mich über einen Kommentar! Natürlich interessiert mich auch, wie Dir meine Suppe schmeckt… 🙂

Herzliche Grüße aus Mallorca!
Deine Sonja Ariel

Nun also mein erstes Rohkostbrot-Rezept aus meiner mittlerweile über zweimonatigen veganen Rohkost-Küche. Auf Wunsch meiner lieben Facebook-Freund*innen. *lach*!
Wie ich in meinen vielen vorherigen Blog-Beiträgen bereits beschrieben habe, ist die Umstellung von vegetarisch-vegan auf vegan-roh gelungen. Ohne Zucker, Brot und andere verarbeitete Sachen, was mir enorm gut tut und mich auf allen Ebenen transformiert.

Auf Brot zu verzichten war mindestens genauso schwierig wie auf isolierten Zucker (siehe Beitrag: http://bit.ly/2lJlrWO). Deshalb habe ich intensiv auf diversen Rohkost-Youtube-Kanälen geforscht und getestet. Hier ist mein aktuelles Lieblings-Rohkostbrot, das sich prima als Kräcker oder Knäckebrot machen lässt.

Die entstehende Menge hängt davon ab, wie dick Du das Brot magst. Für mich ist die unten angegebene Menge eine Ration für ein paar Tage. Rohkost-Speisen halten nur lange, wenn man sie komplett durchtrocknet.

Sonjas Knusper-Brot

2 gehäufte EL Chiasamen + 2 gehäufte EL Leinsamen schroten
wenn Du Deinen Darm aufräumen möchtest, nimmst Du beide Samen zusätzlich auch in ganzer Form dazu (1-2 EL)!
1-2 EL Sesamsamen
1 EL Sonnenblumenkerne (für Fortgeschrittene: keimen lassen)
1 EL Kokosmehl

Alles in eine Schüssel, die doppelte Menge gutes Wasser hinzugeben, gut umrühren und quellen lassen.

Herzhafte Variante – Menge nach Geschmack:

2 EL Nährhefe und/oder Steinsalz
Pfeffer
Kurkumapulver
Ingwerpulver
frisch gepressten Knoblauch
frische, gehäckselte Kräuter
Alles unter die Quellwasser rühren.

Süße Schoko-Variante:

1 EL Rohkost-Kakaopulver
1/2 TL Vanillepulver
Prise Zimt
ggfs. gehackte Rosinen oder Gojibeeren und/oder Kakao-Nibs
Süße nach Wunsch – am besten Dattelmus oder Xylit/Erythritol

Die Masse nun portionsweise auf Backpapier oder die Folien des Dörrapparates ausstreichen in der Lieblingsform (rund, Brotscheiben-Form etc.).
Aus 5 mm Dicke werden beim Dörren 1 mm = dünnes Knäckebrot! Je dicker Du die Masse machst, desto länger braucht sie, um zu trocknen.

Wenn Du das Brot in Rohkost-Qualität machen möchtest, trocknest Du es bei max. 42 Grad im Dörrapparat mind. 6 Stunden. Da diese Apparate in der Qualität variieren, solltest Du nach 3-4 Stunden nachsehen und die Scheiben umdrehen. Dann kannst Du sie je nach Trocknungsgrad weitertrocknen.

Wenn Du das Brot im Backofen backen willst, kannst Du es ebenfalls trocknen, indem Du die kleinste Stufe einstellst und den Backofen einen Spalt offen lässt. Dies ist allerdings kostspieliger und nicht so effektiv wie im Dörrapparat.
Natürlich kannst Du das Brot auch ganz normal backen, dann prüfe bitte nach ca. 10 Minuten, wie trocken es bereits ist und pass auf, dass es nicht verbrennt.
Wichtig zu wissen: ab mehr als ca. 42 Grad werden die lebendigen Enzyme und Nährstoffe in Lebensmitteln zerstört. Dann ist das Rohkostbrot immer noch verdauungsfördernd und lecker, aber eben nicht mehr lebendig und damit so gesund wie in Rohkost-Qualität.

Purer, gesunder Genuss!

Diese Varianten habe ich mittlerweile schon oft gemacht. Sie geben mir ein sehr gutes Bauchgefühl, vor allem, weil Chia- und Leinsamen dem Darm so gut tun und ihn ordentlich durchputzen. Man kann sie also guten Gewissens genießen.
Ich liebe mein Brot in der herzhaften Variante mit selbstgemachtem Frischkäse (Rezept folgt noch), Senf und Gemüse.
Als süße Variante reicht etwas Kokosöl oder – wer es echt schokoladig liebt – mein rohköstlicher Schokoladen-Aufstrich (folgt auch noch).

Viel Freude beim Experimentieren und Genießen!

Ich würde mich freuen, wenn Dich mein Bericht inspiriert hat. Über ein Feedback und Deine Erfahrungen mit meinem Rezept würde ich mich sehr freuen!
Wenn Du Fragen an mich oder Wünsche hast, schreibe mir gerne einen Kommentar! Oder besuche meine Facebookseite, auf der ich täglich über mein Leben und meine Erkenntnisse berichte: http://bit.ly/2bDTlKy.
Auf meinem YouTube-Kanal findest Du darüber hinaus viele nützliche Videos, um Dein Leben neu auszurichten und Freude daran zu haben: bit.ly/1qrRJ4O

Viel Spaß und herzliche Grüße aus Mallorca!

Deine Sonja Ariel