Klartext: „Droge ANGST“

Wir erleben eine sehr dramatische Zeit, die den meisten Menschen auf dieser Erde sehr viel Angst macht. 

Mit Angst lassen sich Menschen sehr gut kontrollieren, deshalb wird sie sehr effizient genutzt, vor allem über die globalen Medien. Je mehr Angst die Menschen haben, desto leichter sind sie zu lenken, zu manipulieren und in alle möglichen Richtungen zu beeinflussen.

Wird diese Form der Manipulation allerdings zu lange und zu offensichtlich genutzt, werden die Reaktionen der Menschen immer dramatischer. Sie reichen von Kapitulation und Selbstaufgabe über immer stärkere Aggression bis hin zu Rebellion gegen diejenigen, die manipulieren.

Das gilt im privaten Bereich, z.B. in einer Familie, genauso wie landesweit und weltweit.

Warum aber lassen sich Menschen so leicht manipulieren?

Weil die Meisten süchtig nach Angst und Drama sind! Und das sind sie, weil viele Generationen schon mit diesen zerstörerischen Gefühlen leben.

Woher kommt das?

Die Sucht nach Angst und/oder Drama wird in der Kindheit angelegt.

Menschen mit einer entspannten, glücklichen Kindheit sind viel robuster Angst gegenüber.

Wer eine stressvolle, schmerzhafte Kindheit hatte, schottet sich entweder voller Angst der Welt gegenüber ab, wird aggressiv oder übernimmt sogar unbewusst die Verhaltensweisen der Menschen, die ihn gequält haben.

Hormon-Cocktail

Dramatische Erlebnisse wie Trauma, Schock, extremer Stress oder gar Gewalt lösen im Körper heftige Prozesse aus. Er schüttet spezielle biochemische Stoffe ins Blut die dabei helfen sollen, diese Erlebnisse zu überstehen.

Leider ist dieser Hormon-Cocktail so intensiv, dass er – vor allem bei Wiederholung der Ereignisse – immer stärker in die körpereigene Biochemie eingreift. Dazu kommt, dass unser Ego dramatische Situationen als so bedrohlich empfindet, dass es ein unbewusstes, tief wurzelndes Glaubensmuster erzeugt, das sich ein ganzes Leben lang auswirken kann, wenn es nicht transformiert wird.

Glaubensmuster plus Hormoncocktail ergeben eine Suchtschleife, der man nur entkommen kann, wenn man sich dem Thema stellt und es erlöst.

Der Teufelskreis

Läuft man vor der Ursache davon, indem man die alten Emotionen wegdrückt – mit anderen Drogen wie Alkohol, Essen, Fernsehen oder harten Drogen – werden die Auswirkungen immer schlimmer.

Das Ego erzeugt in immer kürzeren Abständen Wiederholungen der alten Erlebnisse, die jedes Mal dramatischer werden.

Hat man z.B. Angst vor körperlicher Gewalt, wird man mit der Zeit zu einem immer stärkeren Magnet für Gewalt. Das kann z.B. in einer Beziehung dazu führen, dass ein lammfrommer Mensch nach und nach immer aggressiver wird, bis er das innere Glaubensmuster des Partners endlich bestätigt und gewalttätig wird.

Genauso ist es mit der Angst vor dem Leben selbst.

Je mehr Angst man vor dem nächsten Tag hat, desto mehr wird man zum Magneten für dramatische und schmerzhafte Ereignisse.

Das Ego erzeugt diese Situationen und lenkt immer wieder den Fokus auf Möglichkeiten, Angst zu haben! 

Als Bestätigung für den Glaubenssatz „Das Leben ist grausam!“

Und gleichzeitig braucht der Körper seine Droge Angst, um den Hormoncocktail genießen zu können, nach dem er süchtig ist!

Deshalb schauen sich Angst-Süchtige ständig dramatische Filme, Nachrichten und Videos an, lesen Zeitung und hören Radio, damit ihr Angstlevel möglichst hoch bleibt.

Und so sehr sie auch Jammern – sie BRAUCHEN die Droge!

Deshalb kann man als Freund*in oder Familienmitglied auch nicht helfen.

Diese Menschen können und wollen die Angst nicht loslassen.

Sie hat sie vollständig im Griff – bis sie selbst erkennen, was mit ihnen los ist. Diese Erkenntnis kann man ihnen nicht aufzwingen. Es braucht den richtigen Zeitpunkt, an dem ein Mensch aus dieser Ohnmacht und Abhängigkeit erwacht. Erst dann ist Veränderung möglich.

Auswege

Selbsterkenntnis & Selbstverantwortung

Stelle Dich dem Thema.

Das musst Du nicht alleine machen.

Lass Dir von jemandem helfen, der/die sich damit auskennt und achtsam und einfühlsam ist.

Wichtig ist, vollkommen ehrlich die wahre Ursache herauszufinden. Mag die erste prägende Situation damals auch sehr schmerzhaft gewesen sein – es sind viele Jahre oder gar Jahrzehnte vergangen.

Um ein Trauma aufzulösen, muss man nicht all die Gefühle noch einmal durchleben und Tage, Wochen oder gar Jahre darin herum zu wühlen, wie es die alten psychologischen Methoden immer noch machen.

Es gibt mittlerweile viele gute Techniken, die schnell und effizient heilen können.

Wichtig ist, dass die Sucht zu Selbsterkenntnis und Selbstliebe führt. Denn das fehlt einem Süchtigen. 

Sucht ist immer die Suche nach dem wahren Selbst!

Wird das nicht in eine Therapie eingebaut, verlagert sich die Sucht nur auf einen anderen Lebensbereich.

Heilung ist möglich – wenn man es möchte.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du vollkommen frei und selbstbestimmt glücklich bist.

In Liebe  – Deine Sonja Ariel  

Die Bilder in diesem Text findest Du unter www.sonja-ariel.com/kunst

Wenn Du kraftvolle Unterstützung in Krisenzeiten brauchst, findest Du hier mein „PowerHandbuch für Krisenzeiten“: https://bit.ly/Krisen-Handbuch

Darüber hinaus kannst Du Dich von mir auch hier inspirieren lassen:

Weil mir das Leben aller Menschen ebenso am Herzen liegt wie mein eigenes.

Von Herzen das Beste für Dich! 

In Liebe – Sonja Ariel von Staden