Ich liebe Schokolade!

Mein Leben lang war Schokolade vieles für mich:
Seelentröster, Belohnung, Power für harte Zeiten, Genuss und Glück.

Ich liebe Süßes, so war es schon immer. Leider bin ich von Kindheit an mit zu viel Süßem (und auch zu viel Milch & Fleisch) gefüttert worden. Viele alte Erinnerungen hängen mit dieser besonderen Köstlichkeit zusammen. Wie ich gelernt habe, ist Essen vor allem mit Gefühlen verbunden. Und das, was uns in der Kindheit geprägt hat, wird zu einer lebenslangen Gewohnheit. 

Möchte man gesund leben, ist herkömmliche Schokolade keine gute Idee. Vor allem Billig-Tafeln bestehen fast nur noch aus stark belasteter Milch, künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern, viel Chemie und schlechtem Fett. Sie mag noch so gut schmecken – Du tust Dir keinen Gefallen damit.

Als ich im Oktober 2017 spontan entschied, mich für eine Weile rohköstlich und vegan zu ernähren. Dazu habe ich einige Blogbeiträge geschrieben und auch Videos auf meinem Youtube-Kanal veröffentlicht (bit.ly/1qrRJ4O). Ich traf diese Entscheidung vor allem, weil ich tolle Alternativen zu herkömmlicher Schokolade im Internet fand (einige davon findest Du im Anschluss an meinen Artikel unten). Es half mir sehr, diesen Schritt zu gehen, der anfangs nach argem Verzicht aussah, sich jedoch als eine der besten Entscheidungen meines Lebens herausstellte.

Ein Grund für meine Ernährungsumstellung vor einem Jahr (ja, ich bin bei der neuen Ernährung geblieben weil sie mich total begeistert – siehe diverse Blogartikel hier) war der tiefe Wunsch, meine starke Zuckersucht loszulassen. Ich hatte von früher Kindheit mit den Auswirkungen zu kämpfen (siehe Artikel https://www.sonja-ariel.com/zuckersucht-sinnvoll-transformieren/ und https://www.sonja-ariel.com/zuckersucht-und-fettleber/). Dazu zählten schwere Allergien, Fettleber, Depression und andere Schwierigkeiten. Mittlerweile hat man in intensiven wissenschaftlichen Versuchen herausgefunden, dass Zucker stärker abhängig macht als Kokain!! Und dass der Entzug ähnliche Auswirkungen hat wie bei anderen Drogen (wie Alkohol, Nikotin und Härterem).

Ein Jahr ist es her, dass ich mich dieser Herausforderung stellte und ich fühle mich unendlich befreit! Nicht nur, dass ich zwei Kleidergrößen weniger habe, mich herrlich leicht fühle und voller Kraft, Klarheit und Elan bin. Vor allem kann ich Tag für Tag schlemmen – ohne schlechtes Gewissen, sondern mit ganz viel Genuss.

Rohköstliche Schokolade macht nicht dick, sondern schlank, wenn sie gut zubereitet und in Maßen mit Freude gegessen wird. Wenn Du abnehmen möchtest, empfehle ich statt Verzicht auf diese Schokolade jeden Morgen VOR der ersten Mahlzeit ca. 15 Minuten Power-Training, dass Dich zum Schnaufen bringt und Deinen Stoffwechsel tüchtig ankurbelt! Außerdem liebe ich das Intervallfasten mit drei Mahlzeiten am Tag (nur zwischen 11 und 19 Uhr). So kann mein Körper in Ruhe verdauen und ist nicht wie früher die ganze Zeit mit Verdauung beschäftigt, was ihn völlig überlastet.

Kakao und Carob

Die einen mögen Schokolade gern bitter, die anderen lieber sanft und süß. Sowohl Kakao- als auch Carobpulver sind großartige Lieferanten für wichtige Lebensstoffe (Vitamine, Mineralien und mehr). Pures Kakaopulver ist bitter im Geschmack, weil es kaum Eigensüße / Kohlenhydrate enthält. Wenn Du also gern eine kohlenhydratarme Schokolade produzieren und genießen möchtest, rate ich Dir zu mehr oder ausschließlich Kakaopulver.

Wenn Du einen sanfteren, caramelartigen Geschmack magst, kannst Du mehr Carobpulver nehmen, das von Natur aus recht süß ist. Ich persönlich variiere gern, weil ich Abwechslung liebe.

Gute Fette/Öle

Ich vertraue der Information, dass Kokosöl sehr gut für meinen Körper ist. Ich verwende es seit Jahren in meiner Küche. Vor meiner Umstellung auf roh-vegane Nahrung habe ich darin mein geliebtes Pfannengemüse angebraten, weil Kokosöl hoch erhitzt werden kann ohne krebserregende Transfette zu bilden.

Außerdem soll es im Körper das über Jahrzehnte angestaute „schlechte“ Fett gegen sinnvoll verwendbares Fett austauscht. Diese Erfahrung habe ich mit meiner Umstellung sehr intensiv gemacht und schreibe sie unter anderem dem intensiven Gebrauch dieses köstlichen Öles zu.

Unser Körper braucht Fett in Form guter pflanzlicher Öle und Fette u.a. für die Nerven, das Gehirn und viele hormonelle Vorgänge. Der alte Glaube, Fett sei schlecht für uns gilt vor allem für die Transfette, die bei starkem Erhitzen mit billigen Fetten oder den meisten pflanzlichen Ölen (wie z.B. Olivenöl) entstehen (vor allem beim Frittieren).
Kokosöl ist hervorragend geeignet, wenn man gesund, vegan und rohköstlich genießen möchte. 

Es gibt aktuell rund um Kokosöl und vielen „Superfoods“ große Streitigkeiten, ob sie wirklich so gesund sind. Vor allem die Pharmaindustrie im Zusammenschluss mit den großen Nahrungsmittel-Chemie-Konzernen versucht, die vielen „neuen“ und gesunden Lebensmittel schlecht zu machen. Krank sind wir wertvoller für sie. 

Höre bitte auf Dein Herz und Deinen Verstand, was Du davon glauben möchtest und bilde Dir eine eigene Meinung, indem Du Dich breiter informierst, falls Du Dich hin- und hergerissen fühlst zwischen den verschiedenen Informationen. Ich stehe Dir gern bei Fragen zur Verfügung, weil ich mich intensiv mit den neusten Studien beschäftige.

In diesem Blogartikel möchte ich mit Dir mein Lieblings-Schokoladen-Rezept teilen, auf dem all meine Pralinen-Kreationen aufbauen, die ich ständig neu entwerfe und immer wieder regelmäßig in Facebook & Instagram zeige. Ich verwende alles in Bio-Rohkostqualität, weil ich es mir wert bin und weil ich meinen Körper endlich intensiv liebe und gesund erhalten möchte.

Mein Basis-Schokoladenrezept

50 g Kokosöl
30 g Kakaobutter
30 g Nussmus (zB. Mandeln, Cashew, Erdnuss, Kokos)*
30 g rohes Kakaopulver
10 g Carobpulver
so viel Süße wie gewünscht (Xylit/ Erytrithol/Stevia/Ahornsirup o.ä.)
1/4 TL Vanille als Pulver oder flüssig
etwas Zimt

Für Mutige: Chilipulver, Kardamom, Pfeffer und andere exotische Gewürze

Auch Bio-Öle (z.B. von doTerra) wie Pfefferminz, Orange, Grapefruit etc. können in vorsichtiger Dosierung sehr lecker schmecken.

Gesunder Belag bzw. leckere Verzierung, falls gewünscht und nach Geschmack:

Nüsse
Kerne
Trockenfrüchte
Hanfsamen
frische Beeren etc.

Zubereitung:

Kokosöl und Kakaobutter im Wasserbad vorsichtig schmelzen. 

Achte darauf, dass kein Wasser in das Fett kommt, sonst kannst Du es nicht mehr gebrauchen (ggfs. für Schoko-Muffins).

Wenn alles flüssig ist, nimm die Schale aus dem Wasser heraus und rühre achtsam Dein Lieblings-Nussmus unter. 

Dann gibst Du das Kakao- und Carobpulver in die Mischung. Wenn Du es schnell klümpchenfrei möchtest, kannst Du es vorher sieben. Ich persönlich verrühre meine Schokolade mit einem kleinen Schneebesen.

Zum Schluss gibst Du die Vanille, nach Geschmack den Zimt und schließlich Deine Lieblings-Süße dazu. Mehr zu den verschiedenen Zuckern findest Du in meinen oben genannten Artikeln.

Ich persönlich stelle die flüssige Schokolade ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank und lasse sie etwas fester werden. Dann rühre ich sie noch einmal sehr gründlich durch, damit sich Fett, Pulver und Zucker gut verteilen. Sonst kann es z.B. passieren, dass der feste Zucker und das Pulver in den Formen oder der Tafel nach unten sinken und das Fett oben eine weiße Masse bildet. Es schmeckt immer noch recht gut, doch nach vielen Monaten Übung ist mir die Zwischenkühl-Variante lieber.

Du kannst gröberen Zucker auch vorher zu Pulverzucker verarbeiten (z.B. in einem guten Standmixer oder einer Kaffeemühle). Ich mag das Knuspern von Erythrit oder Xylit sehr gern. Probiere es einfach mal aus.

Wenn die Masse für Deinen Geschmack fertig ist, kannst Du sie in Formen füllen. Ich liebe die kleinen Pralinenformen aus Silikon. Doch wenn es schnell gehen soll, kannst Du auch die Masse einfach auf einen Teller oder in eine flache Schale gießen.

Dann kannst Du auf die noch flüssige Schokolade nach Geschmack den Belag streuen.

Schließlich wandert die Schokolade wieder in den Kühlschrank, wo sie ca. eine halbe bis eine Stunde fest werden darf (je nach Dicke der Pralinen oder Tafel).

Dann ist sie bereit für den rohköstlichen Verzehr! Guten Appetit!

*Meine Tipps zur Wahl der Nussmuse: 

  • helles Mandelmus und Cashewmus sind recht geschmacksneutral und machen sahnige Vollmilchschokolade
  • dunkles Mandelmus ist kräftiger und nussiger im Geschmack
  • Kokosmus macht köstliche Kokosschokolade (Kindheitserinnerungen…)
  • Erdnussmus ergibt eine intensive Geschmacksrichtung, die man mit der groben Variante verfeinern kann (das Rezept werde ich noch fertig machen).

Nimm nicht zu viel Nussmus, sonst wird die Schokolade nicht fest genug. Sollte es dennoch mal passieren, nimm einen Löffel! 🙂

Ich werde in einem eigenen Artikel (oder vielleicht auch mehreren) weitere Pralinen-Ideen für Dich notieren. Schau einfach mal wieder vorbei – hier oder auf Facebook/Instagram, wo ich auch regelmäßig meine neuen Kreationen zeige.

Ganz viel Freude mit dieser wundervollen Köstlichkeit, die für mich wirklich Heilung, Gesundheit und Genuss ist. 

Deine Sonja Ariel 

Meine wundervollen Inspirationen aus meinen Lieblings-Rohkost-Youtube-Kanälen

Markus Rothkranz: 

https://youtu.be/bFfdCXfQ9gc

1 Tasse Kakaopulver

1/4 Tasse Carobpulver

1/4 Tasse Dattelmus oder Ahornsirup

1/4 bis 1/2 Tasse Cashewbutter

1/4 bis 1/2 Tasse Kokosöl flüssig

1 TL Vanille (flüssig oder Pulver)

Raw Future: 

Dunkle Schokolade: https://youtu.be/v9vr5fCvHNA

100 g Kokosmus

30 g rohes Kakaopulver

20 Tropfen Grapefruitkernextrakt

1/2 TL Vanille

Weiße Schokolade: https://youtu.be/FdJCMP_jddc 

100 g Kakaobutter

60 g Datteln

2 EL geschälte Hanfsamen

2 EL Erdmandelmehl

1 TL Vanillepulver

Muss im Mixer gemixt werden.

Caramel-Riegel: https://youtu.be/uDKmq9PzFv4

200 g Kokosöl

100 g Datteln

100 g rohes Kakaopulver

3 EL Mesquitepulver

etwas Wasser

Silke Leopold

Weiße Schokolade 2 Sorten: https://youtu.be/YVe9jWi6jME

Dunkle Schokolade: https://youtu.be/TYBieoR3ej4

 

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  1. […] in Gourmet-Qualität zubereiten möchtest, kannst Du mein Basis-Schokoladen-Rezept vorab machen (www.sonja-ariel.com/sonjas-rohkost-schokolade/ ) und die dunkle Schokolade zuerst in vorgekühlte Pralinenformen geben, darin verteilen bzw. […]

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